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      "publication_title": "Deutsches Nachrichtenbüro",
      "time_period": "1936-1940",
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    "source": "v2.1/sonar/de/HIPE-2022-v2.1-sonar-dev-de.tsv",
    "date": "1937-12-28",
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    "text": "Morgen⸗ Ausgabe . Deutſches Nachrichtenbüro G . m . b . H . — — — — — — — — — — — — — — — — — ( Als Manuſkript gedruckt , Nachdruck und jede Art Verbreitung ohne Vereinbarung unterſagt . Ohne alle Gewähr . ) 4 . Jahrg . Berlin , Dienstag , 28 . Dezember Nr . 1937 Von Haſſell beſucht Panzerſchiff „ Deutſchland “ . Rom , 27 . Dezember . Botſchafter von Haſſell hat ſich in Begleitung des Marineattachés , Kapitän zur See Lange , am Montag zum Beſuch des Befehlshabers der deutſchen Spanienſtreitkräfte , Konteradmirals Marſchall , an Bord des über Weihnachten und Neujahr in Neapel liegenden Panzerſchiffes „ Deutſchland “ begeben . Admiral Marſchall gab an Bord ein Frühſtück , an dem außer dem Botſchafter , dem Generalkonſul und dem Marineattaché mit ihren Frauen u . a . auch der Kommandierende Admiral des unteren Tyrrheniſchen Meeres , Geſchwader⸗ Admiral Valli , mit Frau teilnahm . Ein Enkel Muſſolinis geboren . Rom , 27 . Dezember . Die Gemahlin von Vittorio Muſſolini , dem älteſten Sohn des italieniſchen Regierungschefs , iſt am Montag von einem Knaben entbunden worden . der den Namen Guido erhalten ſoll . Jtalieniſche Studienkommiſſion geht nach Tokio . Rom , 27 . Dezember . Die Nachricht der bevorſtehenden Entſendung einer italieniſchen Studienkommiſſion nach Japan findet in der italieniſchen Preſſe lebhafte Zuſtimmung . Der Direktor des Giornale d ' Jtalia erklärt , eine politiſche , wirtſchaftliche und kulturelle Zuſammenarbeit , die durch beiderſeitige Beſuche gefördert und vertieft werde , ſei eine Notwendigkeit , wenn man bedenke , daß die beiden Länder gleichartige Poſitionen und Probleme hätten . Jtalien und Japan ſtänden heute zuſammen mit Deutſchland im Abwehrkampf gegen den Kommunismus , der größten Gefahr , die die Kulturwelt bedrohe . Die verantwortungsbewußte Politik Roms , Berlins und Tokios beruhe auf dem entſchloſſenen Willen ihrer Regierungen und Völker , ſtütze ſich auf eine ſtarke Wehrmacht und verfolge ein klares Ziel , durch das niemand bedroht werde . Trotzdem könne man noch kein Nachlaſſen der gegen die drei Mächte gerichteten feindlichen Stimmung beobachten . So wende ſich beiſpielsweiſe gerade jetzt wieder die amerikaniſche Preſſe gegen die japaniſchen Rüſtungen zur See , obwohl dieſe nicht im entfernteſten an die amerikaniſchen Bauprogramme heranreichten . Die Gleichberechtigung , die angeblich einer der Grundſätze der Demokratie ſei , werde ebenſo auf dem Gebiet der Rüſtungen wie auf anderen lebenswichtigen Gebieten von den drei großen imperialiſtiſchen und kriegeriſchen Demokratien hartnäckig beſtritten . Gegen das Fortbeſtehen der großen Selbſtſucht und der Privilegien ſei jedoch eine entſchiedene Abwehr geboten . Eine Wehrformation der öſterreichiſchen Legitimiſten . Wien , 27 . Dezember . Die Legitimiſten haben in letzter Zeit nicht nur ihre Agitation zuſehends verſtärkt , ſondern ſind auch bemüht , ihre Organiſation auszubauen . Das Neueſte iſt die Gründung einer „ Eiſernen Legion “ , die ſich hauptſächlich aus jungen Leuten zuſammenſetzen und dazu beſtimmt ſein ſoll , den Ordnungs⸗ und Schutzdienſt bei Verſammlungen durchzuführen . Mit einbezogen werden legitimiſtiſche ehemalige Soldaten . Bekanntlich ſind die früheren freiwilligen Wehrformationen im September 1936 aufgelöſt worden , wobei der Vaterländiſchen Front das alleinige Recht übertragen wurde , im Einvernehmen mit dem Bundesheer bewaffnete Formationen aufzuſtellen und zu unterhalten . 5 Memelländer vom litauiſchen Staatspräſidenten begnadigt . Kowno , 27 . Dezember . Der litauiſche Staatspräſident hat aus Anlaß des Weihnachtsfeſtes die vom Kriegsgericht im Neumann⸗ Saß⸗ Prozeß zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilten Gefangenen Kwanka , Grau , Kuhn , Riegel und Lapins begnadigt . Neuer Schlag gegen die Kirchen in Sowjetrußland . Warſchau , 27 . Dezember . Nach Meldungen aus Moskau hat die GPU . ein neues Mittel gefunden , um den wenigen noch nicht geſchloſſenen Kirchen in der Sowjetunion den Todesſtoß zu verſetzen . Danach iſt eine Verordnung erſchienen , wonach vom 1 . Januar 1938 ab die Steuern , mit denen die Kirchen und Bethäuſer belegt werden , um 120 v . H . erhöht werden . Es kann kein Zweifel beſtehen , daß die Kirchen nicht in der Lage ſein werden , dieſe Steuer aufzubringen ; denn nach der Verfügung hätte die kleinſte noch erhaltene Kirche in Moskau im Jahre 25000 Rubel zu bezahlen . Es iſt offenbar auch die Abſicht der GPU . auf dem Umweg über dieſe enorme Beſteuerung die chriſtlichen Gemeinden zur Schließung der Kirchen zu zwingen . Schwedens Wirtſchaft fordert Handelsabkommen mit Franco . Stockholm , 27 . Dezember . Die maßgebenden Organiſationen der ſchwediſchen Wirtſchaft haben ſich mit einem Schreiben an das Außenminiſterium gewandt , in dem die Wiederanknüpfung von Handelsbeziehungen zum nationalen Spanien verlangt wird . Jn dem Schreiben heißt es , es müßten ſofort Maßnahmen ergriffen werden , um mit den nationalſpaniſchen Behörden Verhandlungen zum Abſchluß eines Handels⸗ und Schiffahrtsabkommens aufzunehmen . Nur durch ein ſolches Abkommen ſei es möglich , die Belange Schwedens auf dem ſpaniſchen Markt wahrzunehmen . Schwere Verluſte der Bolſchewiſten bei Teruel . San Sebaſtian , 27 . Dezember . Wie der Heeresbericht vom Sonntag meldet , dauert der heldenhafte Widerſtand der nationalſpaniſchen Truppen in der Stadt Teruel weiter an . Den bolſchewiſtiſchen Horden wurden ſchwere Verluſte zugefügt . Die nationalen Truppen verbeſſern fortgeſetzt ihre Stellungen . Zwei rote Flugzeuge wurden abgeſchoſſen . Kraftloſere bolſchewiſtiſche Angriffe bei Teruel . Bilbao , 27 . Dezember . Auch am Montag , dem 12 . Tag des bolſchewiſtiſchen Verſuchs , Teruel zu erobern , dauerten die Kämpfe an . Die nationalen Flieger bombardierten heftig die feindlichen Stellungen am Stadtrand und die Nachſchubſtraßen . Sie brachten den Bolſchewiſten große Verluſte bei , was zur Folge hat , daß die bolſchewiſtiſchen Angriffe auf die Feſtung Teruel , die hauptſächlich von Ausländern durchgeführt werden , merklich nachlaſſen . Obwohl die Bolſchewiſten den zur Befreiung anrückenden nationalen Truppen ihre beſten Kräfte entgegenwerfen , müſſen ſie langſam zurückweichen . Den nationalen Truppen unter General Aranda iſt es bereits gelungen , einige wichtige Höhen zu beſetzen . Auf beiden Seiten treffen immer neue Verſtärkungen ein . Die Generalinſpektorin der nationalſpaniſchen Lazarette dankte in einem Aufruf den Krankenpflegerinnen in Teruel und forderte ſie zu weiterem Ausharren auf . Der Kommandeur des I . Armeekorps brachte in einem Funkſpruch die Hoffnung zum Ausdruck , daß die hohen ſoldatiſchen Tugenden und der heldenhafte Kampf der Beſatzung Teruels bald zum entſcheidenden Erfolg führen werden . Deutſche Teilnehmer am Sternflug nach Hoggar unterweas . Paris , 27 . Dezember . Die deutſchen Flieger Miniſterialdirigent Mühlig⸗ Hofmann und ſein Begleiter Oberregierungsrat Dr . Mülberger , ſowie Oberleutnant Goetze und ſein Begleiter Leutnant von Harnier , die jeder an Bord eines Meſſerſchmitt⸗ Flugzeuges von 240 PS an dem Sternflug nach Hoggar teilnehmen , der vom Aero⸗ Klub von Frankreich und vom Aero⸗ Klub von Algerien organiſiert wird , ſind am Montag gegen 16 Uhr 30 auf dem Pariſer Flughafen Le Bourget eingetroffen . Die deutſchen Flieger werden von Le Bourget am 29 . Dezember über Bordeaux — Biarritz — Nimes — Piſa — Rom — Neapel — Palermo — Catania — Tunis nach Algier ſtarten . Sie haben am Sonntag die Strecke Rangsdorf — Breslau — Stolp — Berlin und am Montag die Strecke Berlin — Köln — Paris zurückgelegt . Das dritte deutſche Flugzeug konnte bis Montag noch nicht nach Berlin übergeführt werden und wird demnächſt mit der Beſatzung des NSFK . , Gruppe Lufthanſa , Flugkapitän Klitzſch und Funkermaſchiniſt Schnurr , ſtarten , um nach Möglichkeit die beiden anderen Flugzeuge in Algier zu erreichen .",
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        "SYS_at_explanation": "The text explicitly states that Admiral Valli attended the breakfast aboard the German battleship *Deutschland* in Neapel (Neapoli) on December 27, 1937, as part of the gathering of officials and military figures. While the article does not specify *exactly* where the ship was anchored at the time of the event, the mention of the ship’s location in Neapel ('in Neapel liegenden Panzerschiffes') and the inclusion of Valli in the same event strongly implies he was physically present at the ship’s location in Neapel, not in Rome. The OCR noise ('Roms' vs. 'Rom') is treated as a minor surface variation of...",
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        "SYS_at_explanation": "Keine direkte Erwähnung von Klitzſch in Berlin vor dem 29. Dezember 1937. Der Artikel erwähnt nur die geplante Abflugroute der Gruppe Lufthanſa (inkl. Klitzſch) ab Berlin am 29. Dezember, aber keine konkrete Präsenz des Einzelnen in der Stadt zuvor. Indirekte Hinweise auf die Gruppe als Ganzes (z. B. Rückflug Berlin–Paris) deuten nicht auf Klitzſchs persönliche Anwesenheit vor dem 29.12. hin.",
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        "SYS_isAt": "FALSE",
        "CORRECT_isAt": true,
        "SYS_isAt_explanation": "Klitzſch wird als Teil der Gruppe Lufthanſa genannt, die *am 29. Dezember 1937* von Berlin aus startet. Die Passage betont den *aktuellen* Abflugzeitpunkt (16:30 Uhr am 27. Dezember) und die geplante Route ab Berlin – die Gruppe ist somit *in diesem Artikel’s temporaler Horizont* noch nicht in Berlin, sondern wird dort *abreisen*. Da der Artikel den Abflug als *sofortige* Maßnahme beschreibt, liegt keine aktuelle Präsenz in Berlin vor.",
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        "SYS_at_explanation": "The article states that Schnurr, as a member of the *NSFK Gruppe Lufthanse*, arrived in Paris on December 27, 1937, having just completed a flight from Berlin. The text explicitly links Schnurr’s presence to the arrival at the Parisian airport Le Bourget, implying a recent arrival rather than ongoing or past presence.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article describes Schnurr’s arrival in Paris on December 27, 1937, as part of a planned departure route for the Hoggar expedition. While the text does not explicitly state Schnurr was *currently* in Paris at publication time (December 28), the context of their imminent departure from Paris (via Bordeaux, etc.) suggests they were still in transit or preparing to leave shortly after arrival. This aligns with a *very recent* temporal horizon.",
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        "SYS_at_explanation": "The article mentions that a third German aircraft, crewed by Schnurr (Funkermaßschinist) and others, departed from Paris on Monday, 27 December, with the intention of reaching Algier. While the exact arrival date is not specified, the mention of the aircraft’s planned route (Paris → Algier) and Schnurr’s role in the mission strongly implies he was at Algier at some point after 29 December 1937.",
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        "CORRECT_isAt": true,
        "SYS_isAt_explanation": "The article does not provide evidence that Schnurr was physically present in Algier at the time of publication (28 December 1937). The crew departed Paris on 29 December, and no mention of Schnurr’s immediate presence in Algier is made before or during the publication date.",
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        "SYS_at_explanation": "The article states that Oberregierungsrat Dr. Mülberger was a participant in the 'Sternflug' to the Hoggar region, arriving in Paris on December 27, 1937, and departing from there on December 29. The text explicitly links him to the Hoggar via the flight route described, indicating he was at least in transit through or near the Hoggar area during the mission.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article describes the flight route from Paris to Algier via Hoggar, with Mülberger arriving on December 27 and departing on December 29. While the text does not explicitly state he was physically present in the Hoggar at the time of publication (December 28), the immediate temporal horizon of the mission (arrival on Dec 27, departure on Dec 29) suggests he was actively engaged in the Hoggar region during that period, implying ongoing presence.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions Guido as the newborn son of Vittorio Mussolini’s wife, born in Rom on 27 December 1937. While no explicit mention of his physical presence is given, the context implies he was present in Rom at birth (likely in a hospital or private residence in the city). The article does not provide direct evidence of his location beyond the birth event, but the temporal proximity and familial context strongly suggest he was at Rom at the time of publication.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not describe Guido’s current or very recent presence in Rom. The birth event occurred on 27 December, and the publication date is 28 December. While the context of his birth suggests he was in Rom at the time, there is no evidence in the text that he remains there immediately after or during the publication period.",
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        "SYS_at_explanation": "No textual evidence in the article links Guido to Tokio. The document discusses Italian diplomatic missions (e.g., a Studienkommission) and political rhetoric about Italy-Japan relations, but Guido is introduced only in the context of Vittorio Mussolini’s child (born in Rom) and not connected to Tokio.",
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        "SYS_isAt_explanation": "No mention of Guido being in Tokio at the time of publication (1937-12-28). The article focuses on Italian-Japanese cooperation in a broader geopolitical context, but Guido’s presence is not referenced.",
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    "date": "1848-12-15",
    "language": "de",
    "text": "Die Wahlcollegien der Cantons Diekirch und Sa«\npellen werden auf Donnerstag, den 21. Dezember\nd. 1., zehn Uhr Vormittags, zusammenberufen, um\njedes einen Abgeordneten zu respectiver Ersetzung der\nHerrn Ulrich und N. Metz zu wählen.\nDer General-Administrator des Innern,\nUlrich.\nDie neve, durch Beschlüsse bei» Königs\nGroßherzogS vom 2. d. M. angeordnete Regierung, welche\nUnterm heutigen Tage in Thätigkeit getreten ist, hat\nsofort über cine vorläufig anzunehmende Und der\nKönlgllch'Großhelzoglichen Genehmigung vorbehaltene\nVertheilung der öffentlichen Dienstzweige unter ihre\nvier Mitglieder Folgende beschlossen:\n1. Die General'Admmistration der auswärtigen\nAngelegenheiten, der Justiz und der Culte ist Herrn\nWillmai übertragen;\ndie des Inneren Hrn. Ulrich;\ndie der Gemeinde-Angelegenheiten Hrn. Ulveling,\nund die der Finanzen Hrn. Norbert Metz.\n2. Die Genetal-Administration der öffentlichen\nStaats- und Gemeindebauten und der Militär-Ange»\nlegenheiten ist vorläufig in der Art geseilt, daß vor»\nläusig die General-Administration der öffentlichen\nBauten mit der bei} Inneren, «nd die der Militär«\nAngelegenheiten mit der der Finanzen vereinigt ist.\n3. Auch ist vorläufig der öffentliche Unterricht von\nder General-Administration des Inneren getrennt und\nmit der der auswärtigen Angelegenheiten, der Justiz\nund der Culte verbunden.\nDer einstweilige Gcneral»Administrator,\nPräsident des Conseils,\nWillmar.\nBekanntmachung ,\nbetreffend den Dienstantritt der neuen\nGeneral'Admimstratoren und die neve Verthei-\nIttrtg der verschiedenen Dienstzweige unter\ndieselben»\nLuxemburg, de« 6. Dezembet 1848.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the 'neue Regierung' (new government) with its four members, including Willmai, and describes its organizational structure. While Willmai is named as the administrator of the 'General-Administration des Inneren,' there is no explicit mention of him physically being in Luxemburg at the time of publication. The focus is on the administrative setup rather than presence.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article explicitly states that the new government's activities began 'unter heutigen Tage' (today), and Willmai is named as the administrator of the 'General-Administration des Inneren.' While the text does not explicitly state he is physically present in Luxemburg, the administrative role and the temporal framing ('unter heutigen Tage') suggest he is actively engaged in governing from there, implying a current or ongoing presence.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the election of an *Abgeordneten* (deputy) for Sa«pellen, explicitly listing N. Metz as the replacement for Hrn. Ulrich in the *General-Administration des Inneren*, which is assigned to the person. This implies Metz was involved in the election process and thus present at Sa«pellen for the vote.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article describes Metz’s role in the *neue Regierung* (new government) as part of the *Vertheilung der öffentlichen Dienstzweige* (distribution of public duties), but this is a *vorläufige* (temporary) arrangement announced on December 6, 1848. The election on December 21 is still upcoming, so no evidence of Metz being *currently* at Sa«pellen exists.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the election of deputies for the Cantons Diekirch and Sa«pellen on December 21, 1848, with Ulrich as the General-Administrator of the Interior. While Ulrich is not explicitly stated to be physically present at Sa«pellen for the election, the mention of his role in the election process (as the General-Administrator overseeing the Interior affairs) implies he was involved in organizing or overseeing the election from his administrative position, which could be interpreted as indirect evidence of presence in the broader context of the event's coordination.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the election of deputies for the Cantons Diekirch and Saarpellen on December 21, 1848, but does not explicitly state Ulrich’s presence there. Ulrich is described as the *General-Administrator des Innern* in a new government structure, but no direct evidence links him to Diekirch’s election event. The mention of elections is contextualized in a broader administrative announcement, not tied to Ulrich’s location.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The announcement is a *Bekanntmachung* (official notice) regarding the new government’s organizational changes, dated December 6, 1848, and published on December 15. Ulrich’s role as *General-Administrator des Innern* is introduced in this document, but no temporal framing (current/ongoing) connects him to Diekirch. The text is administrative, not situational.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the election of an *Abgeordneten* (deputy) for Sa«pellen on December 21, 1848, with Willmai’s name linked to the *General-Administration des Inneren* (internal affairs), which includes governance over Cantons like Diekirch and Sa«pellen. While no explicit mention of Willmai’s physical presence at Sa«pellen is given, his role as administrator implies indirect oversight or responsibility for the Canton’s affairs, suggesting plausible involvement in its governance context.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not describe Willmai’s current or ongoing presence at Sa«pellen. The election announcement is dated December 21, and Willmai’s role as interim administrator is tied to *Luxemburg* (published December 6) and broader administrative decisions, not a real-time event at Sa«pellen. No evidence supports an immediate or recent visit.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not describe Hrn. Ulveling’s current or recent activities in Luxemburg. The only reference to Luxemburg is a formal administrative notice dated December 6, unrelated to ongoing presence.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the election of deputies for the Cantons Diekirch and Saarpellen, but does not explicitly state that Herrn Willmai was physically present there. The context focuses on administrative assignments and elections of representatives, not on personal attendance. No direct evidence of presence is provided.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions the election of deputies for the Cantons Diekirch and Sa«pellen, with Hrn. Ulveling assigned to the 'Gemeinde-Angelegenheiten' (municipal affairs) under the new administration. While no explicit mention of his physical presence at Sa«pellen is given, the context implies his role is tied to the canton’s governance, suggesting indirect evidence of involvement in its affairs—potentially at the canton’s administrative center.",
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    "date": "1858-02-07",
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    "text": "Belgien.\nBrüssel 31. Jan. Als Verfasser deS im „Dra»\npcau\" erschienenen und angeklagten Artikels wird jetzt\nder frühere Rédacteur des Blattes, Louis Labarre,\ngenannt. Der jetzige nominelle Herausgeber, Brismee,\nsoll diesmal seine verantwortliche Haut nicht zu Markte\ntragen wollen, da ihm noch das Jahr Gefängnis), was\ncc vor Kurzem abgesessen, in den Gliedern liege. Gro»\nBes Aufsehen macht ein neuer Artikel in Bezug auf\ndas Attentat, der vor einigen Tagen in einem kleinen\nBlatte, der „Proletarier\" betitelt, erschienen ist. Dieses\ngiftige Blatt steht mit dem socialen Handwerkervereine\nin London in Verbindung und wird von einem rabiaten\nSchneider, Namens Coulon, redigirt. Das Attentat\nwird in diesem Artikel mit perfider Frechheit verherr\nlicht, und zugleich werden Orsini und Pierri als Helden\nausgerufen und für ihre That mit dem Beifalle des\nWahnwitzes überschüttet. Mr. Coulon, der kühne\nSchneider, wird mit den Rédacteur?« des „Drapeau\"\nund „Crocodile\" zusammen demnächst vor Gericht zu\nerscheinen haben. sM. I.)",
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    "date": "1928-08-28",
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    "text": "Kleine Chronik.\nKünstlerisches aus Luzern. ψ Die Aus\nstellung innerschweizerischer Bildniskunst im\n18. und beginnenden 19. Jahrhundert (Wyrsch,\nReinhard, Diogg und Zeitgenossen) im Mu\nsegg-Museum (bis 4. September), sollte den\nBesuch aller Kunstfreunde erhalten. Sie ist sicher\neine der interessantesten Veranstaltungen, die im\nLaufe der letzten Jahre von der Kunstgesellschaft\nunternommen worden sind. Ist es möglich, daß\nwir in der Zentralschweiz so feine Porträtisten\nhatten? hat so mancher gesagt, als er die Ausstel\nlung verließ. Welche Lebendigkeit im Ausdruck,\nwelche eindrucksvolle, oft strenge Schönheit wußte\nDiogg seinen Porträten zu geben! Noch nie war\nsolche Gelegenheit vorhanden, die große Begabung\nvon Reinhard als Porträtist in ihren Zusammen\nhängen mit der Kunst seiner Zeit zu würdigen.\nDie Werke von Wyrsch, oft auch geschichtlich sehr\ninteressant, sind noch nie in so reichhaltiger Zu\nsammenstellung vor die Oeffentlichkeit gekommen.\nWie edel bringt Diogg im Porträt auch die Seele\ndes Malers zum Ausdruck, wie weich und harmo\nnisch fügen sich Zeichnung und Farbe zueinander!\nBei dem „alten\" Reinhard treffen wir Tongebun\ngen, die uns modern anmuten. — Eine andere\nSchau kann uns nicht begeistern. Wir meinen die\nAusstellung der Bemalungsentwürfe für den öst\nlichen Hallenbau des Bahnhofes. Vieles ist\nbloßes „Gfätterliwerk\", Produkt einer unbehol\nfenen bizarren Phantasie, für die das wirklich\nGute leider büßen muß. Ernst Hodel ist bei der\nJury nicht gut weggekommen und doch ist sein\nEntwurf „Transit\" ein Bild von künstlerischem\nSchwung, das jedenfalls vom reisenden Volke\nverstanden würde.\nBerliner Mumbo-Jumbo. Frei nach Wagners\nElisabeth können die Berliner singen: „Dich, teu\nrer Haller, grüß' ich wieder\", wenn sie kunsthungrig\naus der Sommerfrische heimkehren. Die große\nHaller-Revue, recht eigentlich der Auftakt der\nBerliner „Sessongg\", heißt diesmal „Schön und\nschick\" (wer sträubte sich, trotz Duden, nicht gegen\ndiese verdrießliche Schreibung des französischen\nchie?), hat neben dem allgewaltigen Haller den\naus dem andern Lager kommenden Marcellus\nSchiffer und ein halbes Dutzend Lieferanten zu\nVerfassern, hat keine nennenswerte Musik, keinen\nSchlager und trug den üblichen Premierenerfolg\ndavon.\nDie Revuen im Admiralspalast folgen sich nicht\nnur, sie gleichen sich auch. Gleichen sich allmählich\nzum Verwechseln. „Wann und wo\"; „Noch und\nnoch\"; „Schön und schick\" — schon die Titel sind\nnach einem Schema hergestellt: man glaubt ersicht\nlich an die Trias der Silben und die Zauberkraft\ndes Wörtchens „und\" im Titel, wie der alte L'Ar\nronge an die zwei O in den Titeln seiner Volks\nstücke glaubte. Doch wer vermöchte noch zu sagen,\nwann und wo sich die eine Revue von der andern\nunterscheidet? Die Komponisten mögen wechseln,\ndie Librettisten mögen wechseln, die Artisten mögen\nwechseln — sie sehen einander doch zum Verwech\nseln ähnlich. Der ruhende Pol, Trumpf und ton\nangebend, das A und O bleibt die Ausstattung.\nEs brauchte nicht so zu sein. Wir haben seit\netlichen Jahren in Berlin neben der Mammut\nrevue das Revuechen, die Revuette (wenn diese\nNeubildung gestattet ist), wie es neben der großen\nOper die Operette gibt. Sie versucht, ohne prot\nzenden Prunk, ohne Massenaufgebot der Mitwir\nkenden, ohne Parade nackter Mächenleiber auszu\nkommen und läßt auch den Hirnmenschen nicht ganz\nleer ausgehen. Friedrich Hollaender hat, in dieser\nRichtung vorstoßend, schon durchaus Erfreuliches\ngeleistet, und Spoliansky, zurzeit in Reinhardts\n„Komödie\", steht ihm an Schmiß nicht nach. „Es\nliegt in der Luft\" — das Neue.\nOffenbar wollte Haller, dem die Erfolge der\ngeistiger ausgestatteten Gattung Abbruch zu tun\ngeeignet waren, aus seinem Meiningertum der\nRevue heraus. Er holte sich zu diesem Zweck den\nauf der Gegenseite bewährten Schiffer. Doch des\nsen Gesangstexte verpufften völlig in dem großen\nHaus. Nicht eine einzige Pointe drang über die\nRampe. Haller verzichtete ferner diesmal auf seine\npenetrant vulgären Spaßmacher, was entschieden\nals Plus zu buchen ist. Der Ersatz fiel freilich\ndürftig genug aus: zwei bekannte Schauspieler\nhatten gar keine Gelegenheit, ihre Vorzüge, dafür\numso mehr, ihre stimmlichen Mängel zu entfalten.\nDie großen internationalen Tanznummern fehlen\ndiesmal — kein Verlust, denn die liebenswür\ndigen Tiller-Girls (Marke: „oft kopiert, nie er\nreicht\") exerzieren noch immer mit vorbildlicher\nAkribie. Am peinlichsten vermißt man jede per\nsönliche Note der Musik; sie ist so belanglos wie\ndie Dilettanzerei, die Noel Coward in London sei\nner Revue „his Vear ok Grace\" mitgegeben hat.\nWo so vieles versagt, strahlt die Ausstattung\nin desto hellerem Licht. Der Hausvogteiplatz (oder\nist es der Werdersche Markt?) kann sich getrost mit\nLondon und Paris messen. Sicherster Geschmack\nund reiche Phantasie bekunden sich in den moder\nnen sowohl wie in den Stilkostümen. Nur vor der\nGefahr des „pretty-pretty\" hüte man sich. Weiß\nund silbern sind die am häufigsten verwendeten\nFarben, die in ihrem Zusammenklang leicht süßlich\nwerden können. Ueberaus erheiternd wirkte eine\nModerevue aus der Zeit um die Jahrhundert\nwende. Nie zuvor hat sich die Frau so von Grund\nauf gewandelt. Auch die Schlager, die damals im\nMetropoltheater erklangen, wurden aus der Ver\ngessenheit geweckt; aber es zeigte sich, daß sie noch\ngar nicht vergessen sind. Wird man das auch von\nden heutigen Schlagern nach einem Vierteljahr\nhundert sagen können? —\nWenn man bedenkt, daß diese Revue ein ganzes\nJahr lang allabendlich vorüberzieht, daß Hundert\ntausende sie besuchen werden, vielleicht noch mehr\nFremde als Einheimische, daß selbst ein des Deut\nschen unkundiger Siouxhäuptling, wenn er Schön\nheitssinn hat, hier auf seine Kosten kommen kann,\nso mag darin die Rechtfertigung liegen für das\nVerweilen bei einem Gegenstand, der dem musi\nschen Menschen fast nur Beine statt Brot gibt. M. M.\nNekrolog. ep. Der deutsche Strafrechtslehrer\nProf. Dr. Moritz Liepmann (Hamburg) ist\nSonntagnachmittag verschieden.",
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        "loc_wikidata_QID": "Q1591351",
        "loc_mentions_list": [
          "Hausvogteiplatz"
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        "at": "FALSE",
        "SYS_at": "TRUE",
        "CORRECT_at": false,
        "SYS_at_explanation": "The article explicitly mentions Noel Coward’s 1930s London revue *His Vear ok Grace* as a context where he ‘mitgegeben hat’ (provided) ‘Dilettanzerei’ (dilettantish music) to the Hausvogteiplatz setting, implying his association with Berlin’s cultural scene—though no direct evidence of *physical presence* at the Platz itself is given. The text frames his work as linked to Berlin’s venues (e.g., Admiralspalast), but no explicit ‘at’ claim is made.",
        "isAt": "FALSE",
        "SYS_isAt": "TRUE",
        "CORRECT_isAt": false,
        "SYS_isAt_explanation": "The article describes Berlin’s Hausvogteiplatz (or Werdersche Markt) as a ‘Haus’ (home) for Coward’s revue-related productions, framing his work as *ongoing* in Berlin’s cultural fabric. The text highlights his *current* (1928) relevance to Berlin’s revues, though no direct ‘isAt’ claim is stated. The phrasing ‘strahlt die Ausstattung in desto hellerem Licht’ (shines brighter) suggests his *immediate* association with the Platz’s setting.",
        "CORRECT": false
      },
      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1928-08-28-f-p0001_Q6260848",
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          "Tiller"
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        "SYS_at_explanation": "The article mentions 'Tiller-Girls' (likely referring to the Tiller Girls) in the context of a Berlin revue performance, explicitly stating they 'exerzieren noch immer mit vorbildlicher Akribie' (perform with exemplary precision) at the Hausvogteiplatz (Berlin), but does not explicitly state they were in London. No direct evidence of presence in London is provided.",
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          "Werdersche Markt"
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        "SYS_at_explanation": "The article does not mention Noel Coward in relation to the Werdersche Markt; no direct or indirect textual evidence of his presence is present. The only reference to the place is in the context of the Hausvogteiplatz (or Werdersche Markt) being praised for its decoration, but Coward is not linked to it.",
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          "Zentralschweiz"
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt Wyrsch als Künstler, dessen Werke in der Ausstellung im Museum Luzern (nicht in der Zentralschweiz) präsentiert werden. Die Ausstellung ist jedoch thematisch mit der Zentralschweiz verbunden (Bildniskunst des 18./19. Jh.), aber keine direkte räumliche Zuordnung zu Wyrsch selbst. Indirekt wird seine künstlerische Tätigkeit in der Region angedeutet, aber keine klare Präsenz in der Zentralschweiz vor der Veröffentlichung.",
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          "Diogg"
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          "Zentralschweiz"
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        "SYS_at_explanation": "The article mentions Diogg’s exhibition in Luzern (Müsegg-Museum) as part of an in­ner­schweizerische (Swiss) art show covering the 18th and early 19th centuries, explicitly linking him to the Zentralschweiz region through the museum’s location in Luzern. This strongly implies he was present in the area during the exhibition period (August–September 1928).",
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        "SYS_isAt_explanation": "While the article describes Diogg’s works in Luzern as part of an ongoing exhibition, it does not explicitly state he was physically present in the Zentralschweiz at the time of publication (August 28, 1928). The focus is on his artistic legacy and the show’s duration, not current attendance.",
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      },
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          "Admiralspalast",
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        "SYS_at_explanation": "The text describes the 'große Haller-Revue' at the Admiralspalast as an ongoing event ('hat ... Sessongg') and explicitly states it is held there ('im Admiralspalast'), implying past participation in the venue’s programming. The article also frames Haller’s presence as central to the venue’s identity, reinforcing past association.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article repeatedly describes the Haller-Revue as an *ongoing* event ('hat ... Sessongg', 'vorüberzieht ... allabendlich') and explicitly locates it at the Admiralspalast in its current temporal frame. The text does not suggest Haller is absent or elsewhere.",
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          "Friedrich Hollaender"
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions Hollaender’s involvement in Berlin’s *Haller-Revue* (a long-running production) and his compositional contributions to the *Schön und schick*-themed revue, explicitly tied to Berlin’s cultural scene. While indirect, the repeated references to his work in Berlin’s musical theater strongly imply he was present there during the article’s timeframe (1928).",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article describes Hollaender’s *Haller-Revue* as an ongoing, annual event in Berlin (the ‘Sessongg’), with performances running daily for months. His name is directly linked to Berlin’s current cultural life, suggesting he was actively involved there at the time of publication (August 1928).",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt den Admiralspalast im Kontext der Haller-Revue, die zwar nicht explizit als aktuelle Veranstaltung beschrieben wird, aber die Erwähnung des Ortes als Schauplatz der Revue deutet auf eine zeitnahe Präsenz des Künstlers (oder seiner Personifikation) in der Beschreibung der Revue selbst hin. Die Erwähnung des Ortes in der Revue als zentraler Rahmen für die Aufführung (u. a. mit Ausstattung, Kostümen, Musik) lässt auf eine temporäre, aktuelle oder sehr nahe Vergangenheitssituation schließen.",
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    "source": "v2.1/hipe2020/de/HIPE-2022-v2.1-hipe2020-test-de.tsv",
    "date": "1928-02-15",
    "language": "de",
    "text": "Paris. 15. Febr. Gs scheinen französischerseits\nBemühungen im Gange zu sein, die französischen\nKammerwahlen nach den deutschen Reichstagswahlen\nstattfinden zu lassen. Von Regierungsseite war\nwiederholt versichert worden, daß die Wahlen am 22.\nApril erfolgen sollen. Gestern abend tauchten in den\nWandelgängen der Kammer plötzlich Gerüchte\nauf,die von einer Verschiebung des Wahltages berichteten.\nParis, 15. Febr. Wie aus CasManca gemeldet\nwird, haben sich die Unruhen im noch nicht unterwor-\nfenen Grenzgebiet so gesteigert, daß sich die französi-\nsche Militärverwaltung zur Entsendung einer Straf-\nexpedition entschloßEs soll eine Beschießung des\nGebietes der Beue Mellal erfolgen, wo seinerzeit die\nAngehörigen des Generalgouverneurs Steeg hinge,\nführt worden waren. Zum wirksameren Erfolge der\nBeschießung ist ein- Hlluptanfiedlungsort der\nzahlreichen Gebirgsbewohner gewählt worden.\n» » «\nParis, 15. Febr. Die Anklagekammer hat\ngestern die Anwäge von Blumenstein, Laeasze und\nSimon Tovbini auf proviforifche Freilassung\nverworfen.,\n« » »\nBerlin, 15. Febr. Das ..Berliner Tageblatt\"\nmeldet aus Wiesbaden: Gegen den\nEingemeindungsplan von Frankfurt am Main ist von der\nRheinlandlommission Einspruch erhoben worden.\nSaarbrücken, 14. Febr. Die französischen\nBergwerlsdireltionen haben mit den angetündigien\nMassenentlafsungen von Bergarbeitern bereits begonnen.\nAuf der Grube “Velsen\" wurde eine Anzahl Arbeiter\nmit einer Schichtvergütung fristlos entlassen. Auf der\nGrube «Hoftenbach\" wurde den Bergleuten, die im\nAlter von 54 bis 62 Jahren stehen, gekündigt. Man\nspricht sogar von einer Stillegung dieser Grube.\n« » »\nButarest, 14. Febr. Die 'Nationale Bauernpartei\nhat mit der Sozialistischen Partei eine Vereinbarung\nfür einen gemeinsamen Kampf gegen die Regierung\ngetroffen.\nLondon, 14. Febr. Nach Meldungen aus\nNewYork hielt der amerikanische Admiral Plunkeii, der\nßestern von seinem Posten der Flottenstation in\nVroUyn zurückgetreten ist. bei einem Essen eine Rede, in\nder er seine frühere Erklärung wiederholte, daß der\nKrieg nach seiner Ansicht unvermeidlich sei. Plunlett\nfügte aber abschwächend hinzu, daß für die nahe Znz\nknnft noch leine Gefahr bestände.",
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    "date": "1918-11-22",
    "language": "de",
    "text": "Generalstreik-Nachklänge.\nPostdienst der Zürcher Studenten. (Korr.) Die\nPostaustragung durch Studenten während des\nGeneralstreiles in der Stadt Zürich, das war wohl\neines der erfreulichsten Bilder in den trüben,\nernsten Tagen, die wir durchgemacht haben. Wie\nfreundlicher, wärmender Sonnenschein war's,\ndiese fröhliche, diensteifrige Jungmannschaft in\nmitten der Atmosphäre von Erbitterung und Haß,\nAufhetzung und Terrorismus. Als Ordnung und\nDiszipuin versagten, als die Postangestellten, statt\nihren Obliegenheiten nachzukommen, im Volks\nhause von politischen Strebern und turbulenten\nSchwätzern sich ihr Tun und Lassen vorschreiben\nließen, da hat die akademische Jugend spontan\naus dem Bestreben heraus, sich nutzlich zu machen\nund der Allgemeinheit zu dienen, sich der Post\nund Telegraphenverwallung zur Verfügung ge\nstellt. Vorerst galt es, die Aufforderungen zur\nWiederaufnahme der Arbeit an das streikende\nPersonal an Mann zu bringen. Dann ging's an\ndie Austragung der Briefe, Pakete und Tele\ngramme. Die strengen Bestimmungen betr. Wah\nrung des Postgeheimnisses ließen es aber nicht zu,\ndie arbeitsfreudigen Studenten, die sich mehrere\nhundert Mann stark auf der Hauptpost eingefun\nden hatten, ohne weiteres zu beschäftigen. Ein\njeder mußte zuerst unter Bekanntgabe der Vor\nschriften des Bundesstrafrechtes formell in Pflicht\ngenommen und als Postaushelser angestellt wer\nden. Und was noch viel erschwerender war, es\nmußte für jeden dieser Bestellboten eine mili\ntärische Bedeckung von 1—2 Mann, nebst ebenso\nvielen Kommilitonen mitgegeben werden, damit\ngegen Bedrohungen und Ueberfälle von seiten\nStreikender ein ausreichender Schutz vorhanden\nsei. Diese Vorsichtsmaßregel erwies sich leider\nnicht als unnötig. Einzelne Studenten wurden\ntatsächlich auf der Bestelltour von bolschewistischen\nGslementen auf der Straße oder in Hausgängen\nüberfallen und geschlagen, und wenn keine\nbösen Folgen daraus erwachsen sind, so muß dies\nals ein Glück bezeichnet werden. In Außersihl\nwurde eine solche von 4 Wehrmännern begleitete\nBriefträgergruppe durch einen Volkshausen an\ngegriffen und tatlich bedroht.\nAber trotz diesen Gefahren ließen sich unsere\nStudenten nicht abhalten. Mit Feuereifer und mit\nGeschick ordneten sie ihre Briefschaften und dann\nging's in raschem Arbeitstempo von einer Haus\ntüre, von einer Wohnung zur andern, von der\nbürgerlichen Bevölkerung überall freudig begrüßt.\nUm die Schimpfworte, die ihnen von Streikern\nzugerufen wurden, kümmerten sie sich nicht. Sie\nwußten, was auf dem Spiele war: dee Wohlfahrt\nund Unabhängigkeit unseres Landes, die Unter\ndrückung der ruhigen arbeitswilligen Bevölke\nrung durch eine terroristische Minderheit. Dieses\nfrische Zugreifen, dieser Wagemut, dieses Erfassen\ndes Ernstes der Sachlage von seiten der akademi\nschen Jugend, das gibt uns auch Hoffnung, getrost\nin die Zukunft zu schauen. Unser Volk wird nicht\nvom rechten Pfade abkommen, wenn seine besten\nSöhne sich vom wahren Patriotisnus leiten las\nsen. Und Zürichs akademische Jugend krönte ihre\nTätigkeit durch Verzicht auf die Entschädigungen,\ndie ihr für den Hilfsdienst angeboten wurden.\nSie überwies den ganzen Betrag, annähernd 2000\nFr., der Sammlung zugunsten des im Dienst von\nDemonstranten erschossenen Luzerner Soldaten\nVogel!\nBasel. Bei der Wiederherstellung von Ord\nnung und Ruhe wuden in Basel das Militär und\ndie Polizei durch die Bürgerwehr wacker\nunterstützt. Dieser Organisation sind bereits etwa\n6000 Bürger aller Stände beigetreten. Weniger\nvorbildlich war die Haltung des Regie\nrungsrates zum Streik. Erst als der eigent\nliche Landesstreik verkündet wurde und größere\nUnruhen in Aussicht standen, entschloß er sich end\nlich, um militärische Hilse nachzusuchen. Am Diens\ntag ging die Regierung dann sogar soweit, mit\ndem Streikkomitee zu paktieren. Sie sicherte diesem\nzu, daß sie beim Bundesrat die Zurückziehung der\nTruppen verlangen werde, wenn das Streikkomitee\nfür Aufrechterhaltung der Ruhe schriftliche Garan\ntie leiste. Glücklicherweise kam es nicht dazu. Als\nam Donnerstag morgen die Meldung einlief, daß\ndas Oltener Aktionskomitee bedingungslos kapitu\nliert habe, unterließ sie es, das erwähnte Ver\nlangen an den Bundesrat zu richten. Wenn auch\nder Regierungsrat mit seinem Verhalten die an\nsich gewiß lobenswerte Absicht verfolgte, einen\nfriedlichen Ausgang des Streiks zu sichern, so\nmußte es doch als Schwäche ausgelegt werden.\nIn der Sitzung des Großen Rates vom\n14. November wurde denn auch an der Haltung des\nRegierungsrates scharfe Kritik geübt und ihm vor\ngeworfen, daß er seine Pflicht, für Aufrechterhal\ntung von Ruhe und Ordnung zu sorgen, nicht, wie\nes sich gehört hätte, erfüllt habe und sogar im Be\ngriff gewesen sei, seine Gewalt an die Streik\nleitung abzugeben. Während Regierungspräsident\nDr. A. Im Hof (lib.) und die Regierungsräte\nDr. Aemmer (freis.) und Dr. Miescher (lib.) für\nenergisches Auftreten waren, nahmen die Regie\nrungsräte A. Stöcklin (freis.), Dr. Mangold (wild),\nE. Wullschleger (soz.) und Dr. Hauser (soz.) einen\ngegenteiligen Standpunkt ein. Die rückhaltlose\nMißbilligung, welche die Haltung der Mehrheit\nder Regierung bei der Bevölkerung sand, hat nun\nbereits zu einem Rücktritt geführt, indem Re\ngierungsrat A. Stöcklin dem Großen Rat sein\nEntlassungsgesuch eingereicht hat.\nMit aller Strenge ging man im Großen Rate\nmit den Anstiftern und Führern des\nStreiks ins Gericht. Die Redner aller\nbürgerlichen Fraktionen traten da geschlossen auf.\nSchonungslos legte man die wirklichen Ziele der\nStreikanstifter bloß. Der Anschlag mißlang dank\nder festen Haltung von Bundesrat und Bundes\nversammlung. Alle Redner sprachen diesen Be\nhörden Zustimmung und Dank aus. So scharf das\nverwersliche Gewaltmittel des Landesstreiks ver\nurteilt wurde, ebenso einmütig sprachen sich die\nbürgerlichen Redner für die Durchführung billiger\nReformen aus.\nBaden, 20. Nov. pt Der Gemeinderat von\nBaden, an dessen Spitze Nationalrat Jäger steht,\nveröffentlicht über seine letzte Sitzung folgende\nBekanntmachung: Da während des jüngsten revo\nlutionären Landesstreikes leider auch städtische Ar\nbeiter durch Treubruch gegenüber der Gemeinde\nöffentliche Interessen gefährdet haben, wird unter\nBerufung auf Artikel 352 O.-R. sämtlichen Ar\nbeitern der Stadt und der städtischen Werke er\nöffnet, daß künftig jede Dienstverweigerung sofor\ntige Entlassung zur Folge hat. Der Gemeinde\nwird beantragt, dem „Freien Aargauer\", der in\nschamloser Weise revolutionäre Propaganda be\ntreibt, seien die amtlichen Veröffentlichungen der\nGemeinde bis auf weiteres zu entziehen. Bei zu\nständiger Seite wird das Begehren gestellt, die Be\nzeichnung „Publikationsorgan der Gemeinde Ba\nden\" im Untertitel des „Freien Aargauer\" (Sozial\ndemokratisches Tagblatt des Kantons Aargau) zu\nverbieten.\nNeuenburg. Die Bilanz der eben durchleb\nten Generalstreiktage ist nicht schwer zu ziehen; sie\nschließt mit einer tatsachlichen Niederlage der Or\nganisatoren dieser Bewegung ab. In den Bezirken\nReuenburg, Boudry, Val-de-Travers und Val-de\nRuz, wo Tausende von Arbeitern in den verschie\ndensten Industriezweigen beschäftigt sind, wurde\nnicht gestreikt. Für Locle und La Chaux-de-Fonds\nwäre dasselbe eingetreten, wenn nicht die elektrische\nStromleitung unterbrochon worden wäre, welche\ndie sozialistischen Verwaltungen dieser beiden\nOrte, absichtlich oder nicht, nicht wiederherzustellen\nvermochten.\nWas diejenigen, die dem Oltener Komitee ge\nhorchen, am meisten überraschte, war der hart\nnäckige Widerstand der Streilgegner. Ueberall\nwurden sofort Bürgerwehren gebildet, und die\nGroßzahl der Neuenburger Jugend hat sich gleich\nauf die Seite der Ordnungs- und Freiheitsfreunde\ngestellt. Der Staatsrat erließ eine Proklamation,\nworin er die Bevölkerung einlud, mit allen gesetz\nlichen Mitteln gegen die soziale Desorganisation,\ndie der Generalstreik bedeutet, aufzutreten. Dieser\nAppell tat seine Wirkung. Die Regierung genoß\ndie dauernde und wirksame Unterstützung des\nNeuenburger Volkes, das seine Nuhe und Kalt\nblütigkeit bewahrte. Schon vom Dienstagabend,\ndem 12. November an, war bei den Streikenden\neine Müdigkeit zu beobachten, als Vorläuferin der\nKapitulation, die am Donnerstag im ganzen Kan\nton geseiert wurde.\nUnsere Sozialdemokraten haben die bittere Er\nfahrung machen müssen, daß bei uns brutale Mit\ntel keinen Erfolg haben. Bei der drohenden Ge\nfahr haben sich die Streikgegner zusammengeschlos\nsen. Etwas von diesen sozialen Verteidigungs\norganisationen, die eben gebildet wurden, wird\nbleiben, und es ist nicht zu zweifeln, daß ein neuer\nStreik- oder Umsturzversuch noch weniger Erfolg\nhaben würde als der, der soeben jämmerlich ge\nscheitert ist. Die Festbefoldeten, von denen man\nbehauptete, daß sie zur extremen Linken überge\ngangen seien, haben, außer wenigen Ausnahmen,\ndie Arbeitsniederlegung verweigert. Mit ihren\nVerbandsfahnen haben sie an der vaterländischen\nKundgebung vom Donnerstagabend in der Haupt\nstadt teilgenommen.\nGegen die sozialistischen Behörden von Locle\nund La Chaux-de-Fonds, die für die Lichtunter\nbrechung, sogar in den Spitälern, verantwortlich\nsind, richtet sich ein allgemeiner Sturm der Ent\nrüstung. Sie würden entfernt, wenn gegenwärtig\nWahlen stattfänden. Hingegen werden die kanto\nnalen Behörden wegen ihrer ruhigen Energie, die\ndie Ruhe und Ordnung ohne militärisches Ein\nschreiten aufrechtzuerhalten vermochten, einstimmig\ngelobt.\nDas Erwachen des Patriotismus bei der stu\ndierenden Jugend wurde besonders bemerkt. Ohne\nZweifel werden von jetzt an die Theorien der\naußersten Linken in diesen Kreisen, in welchen in\nden letzten Jahren ein Schwenken nach links zu\nbeobachten war, zum Mißerfolg verurteilt sein.\nDen streikenden Eisenbahnern verzeiht man ihre\nPflichtverletzung nicht, um so weniger, als sie\nschöne Löhne und große Teuerungszulagen bezie\nhen. Man verlangt, daß sie exemplarisch gestraft\nwerden, damit sie die Größe ihres Fehlers ein\nsehen, der die ohnehin schon schwierige Lebens\nmittelversorgung des Landes außerst gefährdete.\nMit einem Wort, der Erfolg der Bürger und\nder Behörden, die den Ceneralstreik bekämpft ha\nben, ist ein vollständiger. Wie zur Zeit der Fünf\nzigjahrfeier der Republik im Jahre 1898 tat das\nNeuenburger Volk seine Pflicht, und mit berech\ntigtem Stolz sieht es heute, daß seine schweizerische\nVaterlandsliebe noch in voller Kraft besteht. Der\nBenjamin der Eidgenossenschaft ist besser als sein\nRuf. Er hat es in diesen schweren Tagen der Prü\nfung bewiesen. Unsere Eidgenossen mögen daran\ndenken, wenn wir in Bern auf mehr Demokratie\nund mehr Achtung vor den Rechten des Volkes\ndringen werden.\nLiebesgaben für das Militär. pt Für die in\nRapperswil stationierte Landsturmkompagnie\nI771 wurde von bürgerlicher Seite eine Sammlung\nveranstaltet, welche 4324 Fr. ergab. Von diesem\nBetrag erhielt jeder der 180 Landsturmsoldaten\neinen Chrensold von 20 Fr. Der verbleibende\nRest wird dem gegenwärtig noch 26 Grippekranke,\nwovon 9 Soldaten, beherbergenden Notspital Rap\nperswil zugewendet.\nDie Bündner Gebirasbatailone 92 und 93 er\nfreuen sich im Thurgau herzlicher Aufnahme\naich die Bevölkerung, welche die Mannschaften\ndurch Schenkungen von Obst (über 15,000 Kg.),\nTee, Zigarren usw. in reichlichem Maße erfreut.\nLeider haust unter diesen Truppen arg die Grippe,\nglücklicherweise sind die Fälle aber fast ausschließ\nlich leichterer Natur.\nDie bündnerische Regierung hat be\nschlossen, aus Dank und Anerkennung für die treue\nPflierteriüllung jedem aufgebotenen Bündner für\ndie Streitwoche eine besondere Soldzulage von\n2 Fr. pro Tag aus der Kantonsbasse zu verab\nfolgen.",
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          "Regierungsräte\nDr. Aemmer (freis.)"
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          "Regierungspräsident\nDr. A. Im Hof (lib.)"
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    "date": "1936-09-11",
    "language": "de",
    "text": "Weſchner , Lazarus Abrahamsſohn — Leiter des ſtaatl . Galanterie = und Strickwarenhandels . Sonderausgabe Deutſches Nachrichtenbüro ( Als Manuſkript gedruckt , Nachdruck und jede Art Verbreitung ohne Vereinbarung unterſagt . Ohne alle Gewähr ) Parteitag der Ehre . Die Rede Alfred Roſenbergs auf dem Parteikongreß . ( Fortſetzung von Sonderausgabe Nr . 15 ) „ Dieſer Diplomat iſt der ehemalige britiſche Botſchafter Ganelin , Jsrael E . — Direktor des Schweinezuchttruſts der in Berlin , Lord d ' Abernon . Jn ſeinen Erinnerungen hat er mehr als einmal darauf hingewieſen , daß das jüdiſche Element in Sowjetrußland herrſchend ſei und ſich weiter verſtärke . Er hat weiter geſchrieben , daß gerade die großen Juden in Deutſchland eine Sympathie für dieſes Rußland und ſeine Juden äußerten . Es wurde immer „ eng geſpielt “ , wie ein ehemaliges großjüdiſches Blatt in Berlin es vor vielen Jahren treffend gekennzeichnet hat . Jn unſerem Kampfe ſind wir nicht müde geworden darauf hinzuweiſen , daß alle dieſe Juden , die ſich zu Anfang in Sowietrußland zuſammenfanden , wie Trotzki , Sinowjew , Litwinow , Steklow , Serdlow uſw . nicht zufällig da waren , ſondern aus allen Staaten zuſammenkamen , um durch eine in der Weltgeſchichte nicht dageweſene Ausrottung Rache an der verzweifelten ruſſiſchen Nation zu nehmen , die dieſes Wüſtenvolk inſtinktiv ſtets abgelehnt hatte . „ Jm vergangenen Jahr ſind von dieſer Stelle aus zahl — reiche Nachweiſe erbracht worden , daß ſich die Dinge unge — achtet mancher Konkurrenzſtreitigkeiten zwiſchen den Einzeljuden — da die Paraſiten , wenn ſie zu zahlreich werden , ſich gegenſeitig auffreſſen müſſen — grundſätzlich nicht ge — ändert haben . Jch möchte deshalb hier einige dokumen — tariſcher Hinweiſe geben , die auf Grund ſowjet — ruſſiſcher Angaben ſelbſt den Nachweis für die immer enger werdende Verſchwörerarbeit des Weltjudentums auch für das Jahr 1936 erbringen . „ Stalin , der Chef der Dritten Jnternationale , iſt kein Jude , allerdings auch kein Ruſſe , ſondern bekanntlich ein Kaukaſier . Aber hinter ihm und über ſeine Schulter ſchaut ſein Schwiegervater Lazarus Moſesſohn Kaganomitſch . Er iſt der Stellvertreter Stalins und laut Anordnung der Sowjetregierung ſind ihm in Abweſenheit des kaukaſiſchen Diktators die gleichen Ehren wie dieſem zu erweiſen . Kaganowitſch herrſcht faſt unumſchränkt , denn in alle wichtigen Poſten der Polizei , der Jnnenpolitik , der Roten Armee , des Außenhandels und der Diplomatie hat er im Laufe der letzten Jahre ſeine jüdiſchen Helfershelfer untergebracht . Nachſtehend einige Daten : vereinigten Moskauer Speiſehäuſer . „ Die Stelle , die von der jüdiſchen Regierung beauftragt war , alle nationalen Ruſſen auszurotten , war bekanntlich die Tſcheka , d . h . die außerordentliche Kommiſſion zur Bekämpfung der Gegenrevolution . Als ihr bluttriefender Name ſelbſt in Rußland nicht mehr verwendbar erſchien . wurde ſie umgetauft in das Volkskommiſſariat für innere Angelegenheiten , die ſogenannte GPU . Leiter dieſes furcht — baren Jnſtruments iſt heute der Jude Jagoda , ſein Stellvertreter Jakob Saulsſohn Agranow . Hauptverwaltung des ſtaatlichen Sicherheitsdienſtes : Leiter der beſonderen Abteilung : Gay , M . J . — Jude . Leiter der Wirtſchaftsabteilung : Mironow , L . G . — Jude . Leiter der Auslandsabteilung : Slutzkij , A . A . — Jude . Leiter der Transportabteilung : Schanin , Abraham Moſesſohn . Leiter der Antireligiöſen Abteilung : Joffe , Joſaias Leosſohn ( ehem . Hauptſchriftleiter der Zeitſchrift „ Der Gottloſe “ . Leiter der Hauptverwaltung der Miliz : Bielſkij , Leo Nahumsſohn - Jude . Hauptverwaltung des Außen⸗ und Jnnenſchutzes : Leiter der Hauptwaltung : Mogilſkij , B . J . — Jude . Hauptverwaltung der Konzentrationslager und der Verbannungsorte der „ NKWD “ . ( Jnnenkommiſſariat der UdSSR ) : Leiter der Hauptverwaltung : Bährmann , Jakob M . — Jude . Sein Stellvertreter : Firin , Samuel Jakobſohn — Jude . Leiter der Konzentrationslager und Verbannungsorte in Sowjet - Karelien und gleichzeitig Leiter des „ Weißmeer “ ⸗ Zwangsarbeitslagers für politiſche Gefangene : Kogan , Samuel L . — Jude . Stellvertretender Kommiſſar für Jnnere Angelegenheiten und Leiter der GPU in der Sowjet⸗ Ukraine : Katznelſohn , S . B . — Jude . Leiter der Konzentrationslager und Verbannungsorte des Nordgaues : Finkelſtein — Jude . Leiter des Zwangsarbeitslagers auf der Solowezkijinſel „ Slon “ : Serpuchowſkij — Jude . Leiter der Gebiets⸗ und Gauverwaltungen im Moskauer Gebiet : Rappoport , Abrampolſki , Fajwilowitſch , Schkljar , Selikmann uſw . „ Das iſt nur eine kleine Ausleſe . Es ergibt ſich , daß die Leitung der geſamten Jnnenpolitik Sowjetrußlands ſich in der Hand eines Gremiums befindet , das zu über 98 v . H . ſich aus Juden zuſammenſetzt . „ Dieſem Kommiſſariat für Jnnenpolitik ſteht zur Seite das Kommiſſariat für den Jnnenhandel . Dieſes wird laut der amtlichen ſowjetruſſiſchen Zeitung „ Jsweſtija “ vom 8 . April 1936 gebildet aus einem Ausſchuß , dem faſt nur Juden angehören . Jch gebe nachſtehend einige Namen und die Aufgaben der Genannten bekannt : Weizer , Jsrael Jakobſohn — Volkskommiſſar des Binnenhandels der UdSSR . Lewenſohn , M . A . — ſtellvertr . Kommiſſar des Binnenhandels . Aronſtamm , Gregor Nahumsſohn — Leiter der ſtaatl . Handelsinſpektion . Beddeshſkij , Samuel B . — Leiter des ſtaatl . Handels mit Schul⸗ und Schreibutenſilien . 3 . Jahrg . Berlin , — 1936 Freitag , 11 . September 16 Goldmann , David M . — Leiter der Vereinigten Speiſehäuſer des Dongebiets . Margolin , G . S . — Leiter der Hauptverwaltung der Margarineinduſtrie Gordon , Lazarus G . — Direktor des Jnduſtriewarenhandels des Moskauer Gebiets . d Gumnitzkij , Tejfel Leosſohn — Leiter des Binnenhandels des Kalinin⸗ Gebiets . Gurewitſch , Nachman Hirſchsſohn — Volkskommiſſar des Binnenhandels Weißrußlands . Guchmann , Salomon Jſaakſohn — Direktor des „ Moſtorg “ . Davidſohn , Benjamin A . — Leiter der erſten Hauptverwalttung der lokalen Auktionen . Salinſkij , Moſes Jſaaksſohn — Volkskommiſſar des Binnenhandels der Tatarenrepublik . Selenſkij , Jſaak Abrahamsſohn — Vorſitzender des Präſidiums des Zentralkonſumgenoſſenſchaftsverbandes der UdSSR und RSFSR . Süßmann , G . A . — Leiter des Binnenhandels des Odeſſaer Gebiets . Kaganowitſch , Leo Nahumsſohn — Leiter der Kiewer Abteilung des „ Sojusprodmag “ . Kaplan , Sophie — Direktor des Speiſehäuſertruſts des Frunſenkij in Moskau . Kremin , Lazarus Jſaaksſohn — Direktor des Weißruſſiſchen Nahrungsmittelhandels . Nodel , Wolf Abrahamsſohn — Redakteur der Zeitung „ Sowjetskaja⸗ Torgowlja “ . Smorgonſkij , Efim Moſesſohn — Leiter der Bakuer Binnenhandelsvertretung . Chalamejſer , H . L . — Direktor des ſtädtiſchen Jnduſtriewarenhandels in Roſtow am Don . Schinkarewſkij ,",
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        "SYS_at_explanation": "The article lists Kogan as the 'Stellvertretender Kommiſſar für Jnnere Angelegenheiten und Leiter der GPU in der Sowjet-Karelien' and explicitly states he is 'Leiter der Konzentrationslager und Verbannungsorte in Sowjet-Karelien und gleichzeitig Leiter des ‚Weißmeer‘-Zwangsarbeitslagers für politiſche Gefangene auf der Solowezkij-Insel ‚Slon‘. This directly references his role at the Slon location.",
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        "SYS_at_explanation": "The article lists Katznelsohn as the 'Stellvertretender Kommiſſar für Jnnere Angelegenheiten und Leiter der GPU in der Sowjet⸗ Ukraine'—a high-ranking Soviet official in Ukraine. While the text does not explicitly state he was physically present at the Solowets Island (Slon) concentration camp, his role as a GPU leader in Ukraine implies he had operational authority over regional security structures, including those managing camps in Karelia (where Slon is located). The mention of his name in the context of Soviet internal security apparatus suggests indirect but plausible involvement in oversight or command of such facilities, though direct evidence of presence at...",
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    "date": "1938-04-11",
    "language": "de",
    "text": "Kirchenbaulotterie=Schifflingen\nEs wild Ernst mit unserem Kiichenneubau.\nDie Kastanienbäume des Kirchplatzes. deren\nabgebrochene Aeste traurige Zeugen der\nAkrobatenstücke unserer Jungen sind, wurden\nletzten Sonntag öffentlich versteigert, und werden\nin dieser Woche der Axt zum Opfer fallen\ngwecks Zubereitung des Bauplatzes. Der\nBeidinggabe der Arbeit steht nun nichts mehr im\nWege.\nKostenanschlag und Pläne sind\nletztenMittwochohneVemerkung\nsowohl von der weltlichen als auch der\ngeistlichen Obrigkeit retourniert worden.\nDie „Allesbessermacher\" werden nun einmal\nmehr erkennen, daß die unsinnigsten Gerüchte,\nwomit sie ahnungslose Gemüter gu verwirren\nsuchten, gegen bessere Erkenntnis umsonst\nverbreitet wurden.\nDie Majorität des Gemeinderates hat die\nfreudige Genugtuung, ihre Entschiedenheit von\nallen Seiten anerkannt gu sehen. Alle\nGutgesinnten der Ortschaft, und mit ihnen die\nvielen, vielen taufenden Abnehmer der\nKirchenbaulotterie freuen fich dieses Erfolges, und\nbringen den einsichtigen Vertretern ihre vollste\nAnerkennung zum Ausdruck. — Es heiht nun\nnoch dem schonen Unternehmen finanziell die\nKrone der Ausführung durch weitere\nAbnähme von Losen aufzusetzen. An\nweitherziger Unterstützung fehlt es nicht. So hat in\ndiefer Woche ein 86jähriger Prieftergreis, Hr.\nLinsen Jos. aus Bartringen gebürtig, aus der\nTschechoslowakei eine annehmbare Summe als\nBeitrag zum Neubau überfandt. Ehre und\nAnerkennung solchem Idealismus.\nSollten in Dörfern die Lofe der\nVerkaufsstellen erschöpft sein, mögen Reflektanten auf\nlohnenden Gewinn — 50 Franken pro Buch —\nsich an die Gemeinde wenden, um\nNachlieferung zu bestellen. Anfragen von\nPrivaten nach Einzellosen weisen auf die. Annahme\nhin, daß in manchen Dörfern keine Lofe mehr\nzu haben sind. Man bestelle also und kaufe\nLose mit Gewinnen: 1 von 50 000 Frk.; 1 von\n25 000; 5 von 10 000; 5 von 5000; 50 von 1000;\n100 von 500; 200 von 250; 600 von 100; im\nGanzen 962 Gewinnlose mit 360 000 Franken\nErtrag.",
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          "86jähriger Prieftergreis, Hr.\nLinsen Jos. aus Bartringen gebürtig"
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt den 86-jährigen Priester Jos. Linsen als gebürtigen Bewohner der Tschechoslowakei, ohne konkrete zeitliche Angabe seiner aktuellen oder früheren Präsenz dort. Die Erwähnung seiner Herkunft ('aus Bartringen gebürtig') und der Bezug zur 'Tschechoslowakei' als Herkunftsland deutet auf eine mögliche Verbindung, aber keine direkte, nachweisbare Präsenz in der Vergangenheit des Artikels. Die Information ist indirekt und nicht als aktuelle oder vergangene Anwesenheit interpretierbar.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt den 86-jährigen Priester Jos. Linsen als Spender einer Summe für den Neubau in Schifflingen, ohne direkte zeitliche Angabe seiner Anwesenheit. Die Erwähnung des Beitrags als 'überfandt' (übergeben) deutet zwar auf eine aktuelle oder sehr nahe Vergangenheit hin, aber keine explizite Präsenz im Artikel. Indirekt könnte dies als 'at' gelesen werden, da der Beitrag als aktuelle Handlung interpretiert wird.",
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    "date": "1948-08-27",
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    "text": "Steigende Produktionsquote in\nWestdeutschland\n» Frankfurt a. M., 27. August (AP). Die\n\"wirtschaftliche Lage der Bi-Zone mache\nrasche Fortschritte, erklärte gestern der\nDirektor der J.E.I.A., W. John Logan.\nDie ProdMktàomsquote sei in den letzten\nbeiden Monaten stark angestiegen und\nbetrage jetzt 60 Prozent de s Standes\nvon 1937. Zwei Faktoren, denen der\nbeginnende Aufschwung mit zu verdanken\nsei, seien die im Juni durchgeführte\nWährungsreform und die Bemühungen\nder J.E.IA. um Belebung der Aus- und\nEinfuhr. Die Einfuhren in die Bi-Zone\nhätten in den ersten sieben Monaten\ndieses Jahres 282 400 000 Dollar und\ndamit mehr betragen als im gesamten\nvorigen Jahr.\nBrigadier M. R. L. Robinson, ein\nMitarbeiter von Logan, sagte vor Presse- 1\nVertretern, die Pläne zur\nZusammenfassung der Wirtschaft der französischen\nZone mit derjenigen .der britisch und\namerikanisch besetzten Doppelzone\nwürden vorangetrieben. Auf Befragen\nerklärte er, es seien keine unerwarteten\nSchwierigkeiten hierbei aufgetaucht. Er\nerinnerte daran, daß die Vereinigung der\nWirtschaftsverwaltungen der britischen\nund der amerikanischen Zone sogar\nnach dem diesbezüglichen Beschluß\neinige Monate gedauert habe. Als\nmutmaßlichen Zeitpunkt für den Anschluß\nder Wirtschaft der französischen Zone\nnannte er den Beginn des nächsten\nJahres.\nLogan nahm dann zu falschen\nDarstellungen im Zusammenhang mit der\nJ.E.I.A. Stellung, die in verschiedenen\nBlättern von der sowjetisch\nlizenzierten „Berliner Zeitung\" bis zu dem\namerikanischen „Wall Street Journal\"\nerschienen seien. Zu der Behauptung der\n„Berliner Zeitung\", die J.E I.A. habe\ndie Bi-Zone in eine „Zwangsjacke\"\ngesteckt, um den Vereinigten - Staaten\nProfite zu verschaffen, sagte Logan:\n„Alle Erlöse aus den Bi-Zonen-Exporten\nwurden für Importe verwandt. Darüber\nhinaus werden die Vereinigten Staaten\netwa ein« Milliarde Dollar für\nLebensimiiitteleinfuhren nach Deutschland\nausgeben. Wie kann man da von Profiten\nfür Amerika sprechen?\"\nKlarstellung der französischen\nMilitärregierung zur Borsig-Demontage\nBerlin, 27. August. (AP). Wegen\nungenauer und absichtlich irreführender\nPressemeldungen über „Ausplünderung\"\nder Rheinmetall-Borsigwerke in Berlin\nseitens der französischen\nBesetzungstruppen — die Meldungen waren in der\nsowjetisch lizenzierten Presse\nerschienen — veröffentlicht die französische\nMilitärregierung folgende Klarstellung:\n1. Bevor die französischen Behörden\nihren Sektor in Berlin übernahmen,\nwar von den sowjetischen\nBesatzungstruppen der größere Teil des\nMaschinenparks, das heißt rund 2000 Maschinen,\neigenmächtig bereits demontiert und\nabtransportiert worden.\n2. Vor dem Ausschul? für die\nLiquidierung von Rüstungsmaterial wurden\ndie Rheinmetall-Borsigwerke am 15.\nJuni 1947 von den Vertretern der\nSowjetunion, Englands und Frankreichs\nals Rüstungsbetrieb bezeichnet. Diese\nEntscheidung wurde am 29. Juli 1947\nvom Koordinierungs-Ausschuß bestätigt.\n3. In Erfüllung dieses Beschlusses\nwurde von den verantwortlichen\nsowjetischen, amerikanischen, britischen und\nfranzösischen Behörden die Borsigwerke\nals reparationspfliahtig erklärt.\n4. Nach den Bestimmungen dUese s\nBeschlusses verteilte die interalliierte\nRepairatdonsbehörde in Brüssel (IARA)\nGeräte dieses Betriebes an eine Anzahl\nvon Mitgliedstaalten der Vereinten\nNationen. Ausgenommen wurde dabei das\nelektrische Kraftwerk, das auf\nErsuchen Frankreichs von der\nReparationsliste gestrichen wurde.\nDie Mehrzahl der Maschinen wurde\nden Staaten Mittel- und Ost-Europas\nauf deren Bitten hin zugesprochein, vor\nallem der Tschechoslowakei und\nJugoslawien. Frankreich erhielt von den 1800\nMaschinen nur 100.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt Robinson als Mitarbeiter von W. John Logan, der in einem Interview mit Pressevertretern über wirtschaftliche Pläne für die Bi-Zone spricht. Er bestätigt, dass die Pläne zur Zusammenführung der französischen Zone mit der britischen und amerikanischen Doppelzone bereits vorangetrieben werden. Dies deutet auf eine **indirekte, aktuelle Präsenz** in Bezug auf die Bi-Zone hin, da er als Experte für die Region fungiert und dort über aktuelle Entwicklungen berichtet.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt Robinson als Mitarbeiter von W. John Logan, der in einem Interview mit Pressevertretern in Frankfurt am Main (27. August) über wirtschaftliche Pläne für Westdeutschland spricht. Die Aussagen beziehen sich auf die Bi-Zone und die britische/amerikanische Doppelzone, die alle Teil von Westdeutschland sind. Indirekt wird seine Präsenz in einem Kontext mit Westdeutschland dokumentiert, da er dort über wirtschaftliche Zusammenhänge berät.",
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        "SYS_isAt_explanation": "Robinson wird in einem Interview am 27. August mit Pressevertretern in Frankfurt am Main zitiert, das direkt in den Artikel eingebettet ist. Seine Aussagen beziehen sich auf aktuelle wirtschaftliche Pläne für Westdeutschland, die er als Mitarbeiter von Logan in diesem Kontext formuliert. Dies deutet auf eine aktuelle oder sehr nahe zeitliche Verbindung hin.",
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        "SYS_at_explanation": "Logan wird als Direktor der J.E.I.A. erwähnt, die in der britischen und amerikanischen Doppelzone (Bi-Zone) tätig ist. Die Erwähnung der 'amerikanischen Zone' im Kontext der J.E.I.A.-Pläne zur Wirtschaftskoordination mit der britischen Zone deutet auf eine **indirekte, organisatorische Präsenz** hin – er ist als Funktionsträger in der Zone aktiv, ohne explizit dort 'physisch' präsent zu sein. Die Textpassage betont stattdessen wirtschaftliche Zusammenarbeit und strategische Entscheidungen der Zone-Beteiligten.",
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    "text": "Redaktion, Administration u. Druckerei:Kolowratring, Fichtegasse Nr. 11.Unfrankierte Briefe werden nicht angenommen undManuskripte in keinem Falle zurückgesendet.Ankündigungs-Bureau:Stadt, Wollzeile 20. Insertionspreis nach Tarif. Inserateübernehmen: Witzek, Ann.-Exp, in Prag undBrünn; Jos. A. Kienreich, Inseraten-Exp. in Graz;J. Blockner, J. Leopold, Jos. Schwarz, Ann.-Exp,in Budapest; im Auslande: John F. Jones & Co.in Paris, 31 bis, Rue du Faubourg Montmartre;Rudolf Mosse in Berlin, München, Leipzig;Haasenstein & Vogler in Hamburg, Berlin,Frankfurt a. M. u. Basel; Heinrich Eisler,Ann.-Exp. in Hamburg; Orell Füssli & Co. inZürich u. Basel; Neyroud & Sons in London;Vertreter für Deutschland, Frankreich, England,Köln a. Rh.Italien etc.: Saarbachs News Exchange, Mainz u.Abonnement für Wien:Mit tägl. zweimal, Zustell, ins Haus: Ganzj. K. 50.40,monatl. K. 4.20.Zum Abholen im Hauptverlage Wollzeile 20 oderFichtegasse 11: Ganzj. K. 43.20, monatl. 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K. 10.83, Holland F. 9.—.Bei den Agenturen in Italien: Saarbachs NewsExch., Mailand, 2. Gust. Modena, Loescher & Co., RomFr. 23.50; Frankreich: Saarbachs News Exch.,Paris. 148, Faubourg St. Denis, Agence Havas, ParisFr. 28.50; England: Saarbachs News Exch., London,16, John Street, Adelphi Strand W. C., A. Siegle,20, Lime-Street E.C., London, sh. 19; Nordamerika:F. Steiger, 25 Park-PIace, G. E. Stechert, 151—155 West25th St., L. A. Rosswaag, 57. Second-Avenue inNewyork, Doll. 6.40. Vertreter für das gesamte Aus¬\nland: Saarbachs News Exchange, G. m. b. H., Mainz.Für die an Agenten, Austräger oder Verschleissenbezahlten Beträge leisten wir keine Garantie.Nr. 16830.Wien, Samstag, den 1. Juli1911.Wien, 30. Juni.Die glorreiche Erinnerung an die Wiener Stich¬\nwahlen wird in den heutigen Beschlüssen des DeutschenNationalverbandes mit keinem Worte berührt. Nureisiges Schweigen für die großartige Kundgebung einerdeutschen Stadt mit zwei Millionen Einwohnern; keinZeichen der Herzlichkeit und kein freundlicher Gruß füreine Bewegung, aus der auch für die nationale Politikganz neue Werte gekommen sind. Kann dieses Neben¬\neinandergehen der Deutschen in Wien und in den Kron¬\nländern nützlich sein; muß der Deutsche Nationalverbandes nicht als wichtiges Ziel erkennen, die starken, werbendenKräfte der uralten Kaiserstadt, wo jeder Stein von derdeutschen Geschichte erzählt, für seine Politik zu ge¬\nwinnen; würde nicht der Augenblick, da die politischeZukunft wieder unsicher geworden ist, besonders dazudrängen, die Beziehungen zwischen Wien und demNationalverbande natürlicher und wärmer zu gestalten?Die älteren Parlamentarier, die der Sturmwind des all¬\ngemeinen Stimmrechts nicht weggeschleudert hat, mögensich noch erinnern, daß in den Anfängen des GrafenTaaffe eine Versammlung in den Sophiensaal einberufenwurde. Dort hat Franz Schmeykal, der Führer derDeutschen in Böhmen, der deutschen Stadt Wien beideHände entgegengestreckt. Wer die Wirkung erlebt und ge¬\nsehen hat, wird sie niemals vergessen. Auf der Tribünestand Franz Schmeykal, damals in Wien persönlich nochwenig bekannt. Er begann zu sprechen, und schon nachwenigen Minuten waren alle Blicke voll Spannung aufden feinen Kopf mit den leuchtenden Augen geheftet, undjeder Satz, jede Geste wurde von den Hörern unter¬\nstrichen. Wien, das sich die Politik so gerne in einerPerson versinnlicht, schloß ein Bündnis mit Böhmen undmit allen Deutschen in Oesterreich. Wäre dieses Beispiel,das Franz Schmeykal gegeben hat, nicht auch jetzt nach¬\nahmenswert, und sollten nicht die verantwortlichen Trägerder deutschen Politik in Oesterreich eine Brücke schlagenzwischen Wien und der parlamentarischen Vertretung desdeutschen Volkes? Die heimlichen Ursachen des letztenMinisterwechsels werden bald zu spüren sein. Das halb¬\namtliche Communiqué über die neue Orientierung derPolitik sagt dem Erfahrenen genug und vermehrt dasBedürfnis, die Bürgschaften und die Wälle, die dasSchicksal der Deutschen in Oesterreich sichern können, zuverstärken. Deshalb darf Wien weder vernachlässigt nochzur Seite geschoben werden. Hier lebt ein Fünftel allerDeutschen in Oesterreich und ein noch viel größerer Teilaller freisinnigen Deutschen. Eine Politik, die sich umsolche Fundstellen des nationalen Gedankens nicht kümmernwollte oder dagegen gleichgiltig bliebe, wäre geradezuunzulässig.Wien hat zehn freisinnige Abgeordnete gewählt.Davon mögen zwei und vielleicht drei wegen ihrer scharfausgeprägten besonderen Richtung und wegen älterer Ver¬\nstimmungen für den Deutschen Nationalverband nicht inDie heutige Nummer enthält:„Landwirtschaftliche Zeitung“:„Neues auf dem Gebiete der Zucker¬\nfabrikation.“ Vom k. k. RegierungsratA. Stift. Seite 25 bis 27.„Militärisches Nachrichtenblatt“der „Neuen Freien Presse“: Aus demLandwehr=Verordnungsblatt. Miszellen.Seite 28.Ferner:Die 64. Fortsetzung des Romans „Frühlings¬\ntaumel“ von Gabriele Reuter. Seite 24.Feuilleton.Alfred v. Berger und seine „hamburgischeDramaturgie“.Von Otto Ernst.Louis Schneider, der Vorleser Kaiser Wilhelms I.,soll einmal nachgewiesen haben, daß die BerlinerZeitungen seit dem Jahre 1768 alljährlich mit großerEinmütigkeit versichert hütten, so weit wie gegenwärtigsei das Theater noch nie herunter gewesen. Es mag jawohl Dienstboten geben, die ihre Schuldigkeit nur danntun, wenn sie unaufhörlich gescholten werden (obschonich an die Zweckmäßigkeit dieser Pädagogik nicht rechtglaube), und in Deutschland scheint man das Theater fürsolch einen Dienstboten zu halten. Siebenmal in jederWoche hat das Theater, sowohl in Hinsicht des Reper¬\nBetracht kommen. Dann bleiben immer noch sieben, vondenen jedoch nur zwei zu der für nächsten Freitag einbe¬\nrusenen konstituierenden Versammlung des DeutschenNationalverbandes eingeladen wurden. Diese Beschrän¬\nkung mag in der Form durchaus zu rechtfertigen sein,weil bisher nur zwei Abgeordnete erklärt haben, daß siedem Deutschen Nationalverbande sich anschließen wollen.Es braucht auch nichts in diesem Beschlusse gewittert zuwerden, was den Verdacht begründen könnte, als solltengerade solche Mitglieder des Parlaments vom National¬\nverbande ferngehalten werden, von denen die Christlich¬\nsozialen in den Wahlen niedergerungen wurden. Aberselbst die strengste Korrektheit wird die Frage nicht er¬\nsticken, ob dem Deutschen Nationalverbande selbst nachseinem glänzenden Siege sieben Stimmen nicht von Wertsein können. Es hat im früheren Abgeordnetenhausemanche Kämpfe und Krisen gegeben, in denen der DeutscheNationalverband um jede einzelne Stimme zitterte unddie Grenzscheide zwischen Mehrheit und Minderheit auchvon sieben Abgeordneten gezogen werden konnte. DerDeutsche Nationalverband kann überhaupt kein Mandatentbehren, das von deutschen und freisinnigen Wählernherrührt. Gewiß werden diese sieben Abgeordneten vonWien niemals dem deutschen Volke in den Rückenfallen und auf den heißesten Schlachtfeldern als Frei¬\nwillige sich zur Verfügung stellen. Die Führer desDeutschen Nationalverbandes wissen, daß sie innerlichdarauf rechnen dürfen. Wäre es nicht kleinlich, diesensieben Abgeordneten alle Pflichten des Nationalgefühlsaufzuerlegen und ihnen die Rechte zu verweigern odermindestens nicht anzubieten ? Ein freisinniger Abgeordnetervon Wien kann nur deutsch sein, und der Nationalverbandsollte ihn daher durch einen Beschluß, der ihn zu einerBitte um Aufnahme zwingt und vielleicht sogar einerDemütigung aussetzt, nicht gewaltsam zum Freischärlermachen. Das hieße, auf die Hilfsquellen verzichten, dieWien für das deutsche Volk hat; das hieße, die Deutschenin Wiener und Nichtwiener spalten; das hieße, einenFehler begehen, durch den eine große Zukunft preisgegehenwerden könnte. Die politische Verschmelzung von Wienmit den Kronländern muß das Ziel des DeutschenNationalverbandes sein. Er kann diese zwei Millionenvom deutschen Besitzstande, den er sonst mit aller Wach¬\nsamkeit verteidigt, nicht wegstreichen. Er sollte Wien ge¬\nmütlich erobern und nicht von sich stoßen.Der Beschluß des Deutschen Nationalverbandes, nurzwei Wiener Abgeordnete zur konstituierenden Versamm¬\nlung für nächsten Freitag einzuladen, mag in der Formdurchaus zulässig gewesen sein. Es handelt sich jedochnicht um das strenge Recht, sondern um jenes politischeGefühl, das mehr ist als Klugheit, weil darin die Gabesteckt, die Wähler anzuziehen; auch weil sich darin tiefereEinsicht und schärfere Voraussicht zeigt. Eine milde Aus¬\nlegung hätte leicht finden können, daß diese sieben Abge¬\nordneten sich meistens als deutsch und fortschrittlich be¬\nzeichnet haben und somit im politischen Zusammenhangetoires wie der Darstellung, einen Tiefstand erreicht, dernicht mehr zu unterbieten ist. Es kann übrigens sein,daß diese Erscheinung nicht nur in der Beurteilung desTheaters auftritt. Ich habe die Beobachtung gemacht,daß die Leute über einem Regentage sieben TageSonnenschein vergessen und daß sie, wenn es gar dreiTage nacheinander regnet, auch nach einem guten Sommerversichern, ein so elender Sommer wie dieser sei nochnicht dagewesen. Es gehört viel Courage dazu, solchenSchimpfmoden zu widersprechen; aber in diesem Punktebin ich dreist. Wir haben eine Operettenpest und habenLaboratorien für ihre Verbreitung, das ist mir bewußt;wir haben auch sonst eine dramatische Schundliteraturund Theater genug, die ihr dienen; aber alles in allemhaben wir auch eine große Anzahl ernsthafterTheater, die ein vortreffliches Repertoire vortrefflichspielen, und im Durchschnitt steht das Theater heutemindestens so hoch, wahrscheinlich aber erheblich höher,als es oft gestanden hat. Ich hege den Verdacht, daß ichzu dieser günstigen Meinung gekommen bin, weil icheiniges vom Theater verstehe, und will gleich erklären,was mich in diesem Verdachte bestärkt hat.Vor kurzem sagte mir ein namhafter, auch von mirsonst aufrichtig hochgeschätzter Schriftsteller: „Seitdem ichdas Theater aus eigener Beobachtung kenne, kann ichnicht mehr darüber schreiben; ich habe meine bestenSachen über Theater geschrieben, als ich nicht die Spurdavon verstand.“ (Ich weiß, lieber Leser: Oskar Wildepflegte dergleichen Sätze als sehr begreiflich und wohl be¬\ngründet zu vertreten, ich weiß, ich weiß.",
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      },
      {
        "pers_entity_id": "dev_de_11-NIL_heinrich_eisler",
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        "pers_mentions_list": [
          "Heinrich Eisler"
        ],
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        "loc_mentions_list": [
          "Berlin"
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        "at": "FALSE",
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        "CORRECT_at": true,
        "SYS_at_explanation": "The article lists Heinrich Eisler as an 'Ann.-Exp.' (Anzeigen-Exp.) in **Hamburg**, not Berlin. No textual evidence in the provided excerpt suggests Eisler was in Berlin at any point before publication. The mention of Eisler’s agency is tied to Hamburg, not Berlin.",
        "isAt": "FALSE",
        "SYS_isAt": "FALSE",
        "CORRECT_isAt": true,
        "SYS_isAt_explanation": "No evidence in the text supports Eisler being in Berlin at the time of publication (July 1, 1911). The article only associates Eisler with Hamburg.",
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      },
      {
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        "SYS_at_explanation": "No direct textual evidence in the article links Jos. Schwarz to Graz. The text discusses political gatherings in Vienna and other Austrian locations but does not mention Jos. Schwarz or Graz in any explicit way regarding presence.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not provide any context or mention of Jos. Schwarz being in Graz at the time of publication (July 1, 1911). No temporal or spatial indicators support his presence there.",
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      },
      {
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        "SYS_at_explanation": "The text lists 'Witzek, Ann.-Exp, in Prag und Brünn' as one of the insertion agencies accepting advertisements in Prague and Brno. This suggests Witzek was actively operating in both locations, implying presence in Brünn at some point.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not mention Witzek’s current or recent activity in Brünn. The only context is a historical listing of agencies, which does not imply ongoing presence in the immediate temporal horizon of July 1911.",
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        "SYS_at_explanation": "No direct textual evidence in the article explicitly links Rudolf Mosse to Leipzig. The text mentions 'Rudolf Mosse' in the context of a list of agents ('Rudolf Mosse in Berlin, München, Leipzig'), but this is purely a commercial directory entry (agent locations for newspaper insertions) and does not imply presence or activity in Leipzig at any specific time. The article focuses on political and cultural discussions in Vienna, not Leipzig.",
        "isAt": "FALSE",
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        "SYS_isAt_explanation": "The same directory listing ('Rudolf Mosse in Berlin, München, Leipzig') is the only textual reference to Leipzig. This is a static agent location for newspaper insertions, not an indication of current or ongoing presence. No other evidence in the article supports Rudolf Mosse being in Leipzig at the time of publication.",
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        "SYS_at_explanation": "The article lists Heinrich Eisler as an 'Ann.-Exp.' (announcement and insertion agent) in **Hamburg**, not Basel. No textual evidence in the provided excerpt connects Eisler to Basel, nor does the text mention his presence there. The only relevant mention is his role in Hamburg.",
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        "SYS_at_explanation": "The article lists 'J. Blockner, J. Leopold, Jos. Schwarz, Ann.-Exp, in Budapest; im Auslande: ...' under 'Inserateübernehmen'—this suggests they are **advertising agents** based in Budapest, not explicitly linked to Brünn. No direct textual evidence of presence in Brünn is provided.",
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        "SYS_isAt_explanation": "No mention of Jos. Schwarz being in Brünn in the current temporal horizon (July 1, 1911) or nearby. The text focuses on political debates in Vienna and German regions, with no reference to Brünn or the person’s location.",
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        "SYS_at_explanation": "The text lists Jos. A. Kienreich as an insertion agent ('Inseraten-Exp') for the newspaper, explicitly stating his location as 'in Graz' (not Wollzeile 20). No direct mention of presence at Wollzeile 20 is found in the article.",
        "isAt": "FALSE",
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        "SYS_isAt_explanation": "No evidence in the article supports Jos. A. Kienreich being at Wollzeile 20 in the immediate temporal horizon (current/ongoing/very recent). The article only lists his address as Graz.",
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      },
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        "SYS_at_explanation": "The article lists 'J. Blockner' among the 'Inserateübernehmen' (advertising agencies) in Budapest, explicitly stating 'J. Blockner, J. Leopold, Jos. Schwarz, Ann.-Exp, in Budapest'—no mention of Prague. No textual evidence supports presence in Prag at any time.",
        "isAt": "FALSE",
        "SYS_isAt": "FALSE",
        "CORRECT_isAt": true,
        "SYS_isAt_explanation": "No evidence in the article suggests J. Blockner was in Prague at the time of publication (July 1, 1911). The text only names Budapest as his location.",
        "CORRECT": true
      },
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        "SYS_at_explanation": "The article lists Jos. A. Kienreich as an insertion agent ('Inseraten-Exp') explicitly operating in Graz, with no temporal framing beyond general business directories. This strongly implies he was actively based there for professional purposes at the time of publication.",
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        "SYS_isAt_explanation": "While the text confirms Kienreich’s presence in Graz as a business contact, there is no indication of his being there *currently*, ongoing, or very recently relative to July 1, 1911. His role is described in a static directory context, not an active reporting frame.",
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        "SYS_at_explanation": "The article lists Rudolf Mosse as a representative for news distribution in Berlin, München, Leipzig, and explicitly includes Paris (31 bis, Rue du Faubourg Montmartre) under his agency. This suggests he was associated with this address for business purposes, implying he was at least connected to the location in a professional capacity.",
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      "publication_title": "Luxemburger Wort",
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    "date": "1858-06-20",
    "language": "de",
    "text": "Frankreich.\nParis, >3. Juni. Wohl zu keiner Zeit war man\ni,it Gerüchten erfinderischer als gerade jstzt, wo fast\njede Woche Journale wegen Mitteilung falscher Nach»\nrichten vor Gericht gestellt werden, weil dieselben\ndie öffentliche Meinung aufregten. Wollte man alle\nGerüchte beleuchten und widerlegen , die Tag\nwie Pilze aus dem Boden schießen läßt, ohne daß man\nsich Rechenschaft über ihren Ursprung zu geben\nvermöchte, so wäre dies eine eben so mühvolle wie un»\ndankbare Aufgabe. Wir halten es nur unseres Amtes,\ndas deutsche Publikum vor den lllbertrtibungtn zu\nwarnen, die unsere Zustände doch zu schwarz hinftel«\nlen und schon Unwetter im Anzug sehen, deren Los»\nbruch nahe bevorstände. Was fabelt man nicht aus\ndem Umft,nde, daß Graf Orloff sich länger hier\naufgehalten, als man Anfangs vermeinte, und schon\nwußten unsere politischen Lauscher, daß die\nverlängerte Anwesenheit des Grafen, der in die geheimsten\nIntentionen seines Souveräns eingeweiht ist, linem\nSchutz und Trutzbündnisse zwischen Frankreich und\nRußland gelte, dessen Grundlagen schon festgestellt\nseien. Wir legen diesem Oerede keine größere Bedeutung\nbei, als es verdient. Es ist einfach aus der Thatsache\nentsprungen, daß unser Cabiuct in so manchen politi»\nschen Fragen mit dem Petersburger Cabinet sympathi«\nsirt.daß man daraus auf ein einfaffendereS Einver«\nständniß schließt, das sich nicht blos auf die restirenben\nFragen des Orientfriedens bezieht. Auch über unsere\ninnere Zustände und Fragen gebiert jeder Tag neue\nGerüchte, die mit Blitzesschnelle von Mund zu Mund\nfliegen, obgleich die Presse leine Notiz davon neb»\nmen darf. Alles Verbotene reizt einmal die öffentliche\nWißbegier an; was hier nicht gesagt werden darf,\nfluchtet sich in die Londoner und Brüsseler Presse , wo es\nalsdann immer in vergrößertem Maßstäbe auftaucht,\nund gerade das Bestreben unserer Regierenden, die\nfremde Presse sich dienstbar zu machen, trägt dazu bei,\ndie öffentliche Meinung in dem Glauben zu bestar«\nken, daß man Dinge zu verheimlichen suche, die\ndas Licht der Oeffentlichkeit zu scheuen haben. Wäre\nunsere Presse nur halbfrei, so würde man den Absur»\nditaten nicht Glauben schenken, die gläubige Gemüther\ngenug finden. Wähnen nicht Manche, daß ein zweiter\n18 Fructidor im Anzüge sei, weil die Orleanisten\nihre Sympathien nicht verleugnen, weil die Nepubli\nkaner, trotz der jüngsten Auönahmsgesehe wieder sich\nregen und bei den bevorstehenden Tevartementa»\nwählen ihre Candidate« vorzubringen wagen? Selbst\ndie jüngsten Atk'utatsgcschichtcn finden noch ein gläu«\nbigeö Publicum, weil die Regierung nicht entschieden\ndieselben demcntirt und so darf man sich nicht ver\nwundern, daß unsere politische Atmosphäre so schwül\nund drückend auf uns lastet, als die senegambische\nHitze , unter der wir die ganze Woche seufzen. (Dl.)",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions Graf Orloff’s 'verlängerte Anwesenheit' (extended stay) in Paris and explicitly links his presence to 'geheimste Intentionen seines Souveräns' (secret intentions of his sovereign), implying he was physically at Paris during the reporting period. No direct mention of 'Orientfriedens' (Ottoman peace negotiations) appears, but the article frames his extended stay as strategically tied to Russian-French relations, which are central to the Orient peace context. The reference to 'Petersburger Cabinet' (St. Petersburg government) and 'restierenden Fragen des Orientfriedens' (remaining questions of the peace) suggests his presence is relevant to the broader diplomatic setting, but not explicitly at the 'Orientfriedens'...",
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      "publication_title": "Escher Tageblatt",
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    "date": "1918-06-14",
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    "text": "Vom westlichen Kriegsschauplatz.\nDie Schlacht bei Noyon.\nDer Neutertorrespondent hei der französischen\nArmee meldet am 10. Juni um 2 Uhr\nnachmiitags: Die Schlacht hat die ganze Nacht und den\nVormittag hindurch weiter getobt. Nenauls ist\nnoch in unserer Hand, während es den Deutschen\ngelang, im Zentrum durch Hereinwerfen neuer\nTruppen in unsere Linie einzudringen. Sie\ndrangen südwestlich gegen Eauigny und Thiocourt\nvor. Das Gefecht war äußerst blutigen\nEharalters. Diesmal gab es für uns keine\nUeberraschung, denn während der letzten 36 Stunden vor\nBeginn des Kampfes waren unsere Truppen\nschwerem Artilleriefeuer ausgesetzt, gewesen. Wir\nmüssen mit einem längeren und schweren Kampf\nrechnen. Geländeverluste dürfen uns nicht\ncn:mutig\nen. Der Berichterstatter des Daily Telegraph an\nder Westfront drahtet: Die Deutschen haben\ndie'ses Mal der Himmel mag wissen aus welchem\nMunde keine besonderen Vorkehrungen\ngetroffen, u,n ihre neuen Angriffsgbsichten zu\nverschleiern. Schon tagelang beobachteten wir\nTrusipenuerschiebungen, Verdoppelung «der\nTransporte aller Art auf den Anmarschwegen in\ndas gegenwärtige Offensivgelände,\naußerordentlich gesteigerte Tätigkeit der Artillerie,\nNeugruppierung von Batterien und so weiter. Es waren\nuntrügliche Anzeichen für- die Absicht der\nDeutschen an .der Frönt Montdidier-^Noyons\nnnzugreifen. Das Feuer der französischen Artillerie\nlag >nut, die Kanoniere kannten das Gelände fehr\ngenau.\nFranzösische Kommentare.\nUeber den Vorstoß aus der Linie Montdidier\nNoyon äußern die französischen Zeitungen nach\neinem Bericht der Agence. Hanns das Vertrauen,\ndaß diese Offensive ihren Höhepunkt überschrit- »\nten habe. Der militärische Mitarbeiter des z\n“Journal\" behauptet, die Deutschen hätten die »\n190 Divisionen, über die sie angeblich verfüge: »\nseit Beginn der großen Offensive in, Westen\nbereits so weit in Anspruch genommen,' daß ihre\n«Ermüdung und ihryiuhebedürfnis sehr bald be-\nmerkbar werden' dürfte. Mati könne aus Erfahr- >\nung sagen, daß selbst die größte Offensive nich:\nlänger als dreieinhalb Monate fortgesetzt wer-\nden könne. Das “Journal des Tebats\" ist der\nMeinung, daß das eigentliche Ziel der Deutschen\nEompiögne gewesen und dieses Ziel nicht erreicht\nworden sei. Die Lage auf dem Plaleau von\nMontdidier habe sich gewiß nicht gebessert, aber\nsie habe sich auch nicht besoiHers verändert. Der\n“Temps\" schreibt: Gewiß ist es unbestreitbar, daß\nwir Zurückgewichen sind, aber die günstige\nReaktion, die wir in der Mitte der SchlachtfroKt\nausübten, legt Zeugnis ab für die Entschlossenheit\nund Tapscrkeit unserer Truppen. Wir dürfen\nuns dem Glauben hingeben, daß unser\nOberbefehl den Feind seine 'Kräfte in sehr kostspieligen\nAngriffen verbrauchen läßt, um ferne Erschöpf\nung nur mit einem Einsatz von Reserven und mit\nAussicht auf Erfolg abzuwarten.\nTrotz der Besserung, die in unserer Linie\neingetreten ist, schreibt Gustav Herve, besteht die\nBangigkeit 'immer noch. Die große Befürchtung,\ndaß man in militärischen Kreisen die Macht\nder durch das Marnetal sich, wälzenden Flut\nunterschätzt. Kann man sich gar nicht aus dem\nSinn schlagen. Wir sind seit dem 31. März von\nd'iM'GedanKen eines deutschen Sturmlaufs aus\nCalais und Ämiens beherrscht, und wir haben\nuns dies so oft gesagt und in der Presse auf\nGrund von Zusicherungen von sogenannten gut\nuntertichteten Kreisen wiederholt, daß es sehr'\n,,rohl geschehen Könnte, daß dieses Gespenst sich\nim Hirne unserer großen Führer hatte einnisten\nKönnen, und 'daß man aus Furcht, Ealgis zu\nstark zu entblühen. Paris zu wenig decken, Kann.\nUeberall erzählt man und überall druM man\nes: Die Deutschen haben noch 90 Dioisionen, die\nsie in die große Schlacht werfen Können. Man\nbehauptet., auch..daß .ste,,40 bis 50, Divisionen in\ndie zwischen Söissons und Reims geschlagene\nBresche, geivorM-Wtten, folglich ständen ihnen\nnoch etwa 40 'Divisionen' irgendwo zur\nVerfügu'ig. Herne besUichtet,^ daß, die Deutschen alle\nMllnüvrierdiuiisionen sür einen Hauptschlag\ngegen/ Paris Konzentrieren. Paris sei nicht ein\nPunKf wie ein anderer Punkt. Es ist ein Punkt,\nwo jedenfalls ein Zehntel unserer Bevölkerung\nlebt. Außerdem ist Paris unser mächtigstes\nIndustriezentrum, es ist die größte Anhäufung von\nReichtümern, die in Europa anzutreffen ist- es\nist der Mittelpunkt und die Drehscheibe\nFrankreichs: Herbe weist dann darauf hin, daß die\nfranzösischen Twisionen nicht zögerten, Ealais\nZ'i, decken, als es bedroht schien, und daß\nhosfentlich nicht eine falsche Scham die Franzosen\nabhalte, Paris im Notfall durch englische\nDivisionen decken zu lassen.\nDie amerikanischen Truppensendungen.\nReuter meldet aus Washington:\nKriegsminister Baker erklärte in einer Ansprache an die\nfranzösischen Alpenjäger, daß mehr als 700 000\namerikanische Soldaten nach Frankreich geschickt\nworden seien.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt Gustav Herve (Herbe) nicht direkt an einem konkreten Ort, aber er analysiert die französische Militärsituation im gesamten Land (Frankreichs) – insbesondere die strategische Bedrohung durch deutsche Angriffe auf Paris und die allgemeine Lage auf dem Schlachtfeld. Indirekt wird seine Präsenz in der französischen Armee und deren strategischen Diskussionen über die Frontlinie nahe Montdidier/Noyon (ein Teil von Frankreich) impliziert, da er die französische Perspektive kommentiert. Die Erwähnung der französischen Truppenverlagerungen und Artillerieaktivitäten auf dem *Plaleau von Montdidier* (ein Gebiet in Frankreich) deutet auf eine aktuelle, wenn auch nicht persönliche, räumliche Einbindung in den Kriegshandlungen hin.",
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    "text": "Ausland.\nFrankreich Paris. Der National richtet unterm 15 d.\nan die Ministeriellen folgende Worte: „Nein, nein, zählt nicht\nauf unsere Unklugheit; wenn Ihr eine Emeute wollt, so werdet\nIhr keine haben. Was wir heute wollen, ist eine Manifestation,\nderen Ruhe Euch erschrecke und Euch den Willen einer ganzen\nBevölkerung verkünde. Wir wollen dieß mit den Deputirten,\nmit den Wählern, den Offizieren, den Soldaten der National\ngarde, mit allen Bürgern, die das Gefühl ihres Rechtes bewahrt\nhaben; wir wollen Euch beweisen, daß Euere Willkürgelüste eine\nfriedliche, unbewaffnete und ungeheure Masse gegen sich haben,\nderen allmächtige Stimme genügen wird, Euch zu zeigen, welche\nAchtung Ihr genießt. Die Ordnung wird unsere Kraft aus\nmachen. Die Hauptstadt der Ideen wird sich vor Euch in Be\nwegung setzen und Euch an das der Kontrerevolution bestimmte\nLoos erinnern. Das Volk von Paris bedarf keiner Schlacht;\nweiß, daß es nur sich zu zeigen braucht, um Euch zu besiegen.\"\nIratien. Neapel. Die unterm 10. Febr. von dem König\nund den Ministern unterzeichnete und den Tag darauf veröffent\nlichte Verfassung besteht aus 89 Artikeln. Im Eingange ruft\nder König Gott zum Zeugen der Reinheit seiner Absichten und des\nfenzen Entschlusses, an der neuen politischen Ordnung loyal zu\nhalten, an. Bekanntlich beruht die neue Verfassung auf dem\nZweikammersystem, in dem Sinne jedoch, daß die königliche Sank\ntion zu jedem Gesetze erforderlich ist. Die Initiative steht dem\nKönig sowohl als den Kammern zu. Unter den allgemeinen\nBestimmungen heben wir hervor, daß die Gleichheit der Bürger\nvor dem Gesetze ausgesprochen und daß die individuelle Freiheit\ndie Unverletzlichkeit des Eigenthums, selbst des literarischen Eigen\nthums, der Wohnung und des Briefgeheimnisses, das Petitions\nrecht, die Preßfreiheit und völlige Unabhängigkeit der Gerichte\ngewährleistet sind. In kirchlichen Dingen herrscht dagegen noch\nstarre Intoleranz vor; nur der katholische Kultus kann ausgeübt\nwerden, ferner unterliegen Schriften, welche religiöse Materien\n„er professo\" hehandeln, der Zensur. Für die Schweizer hat\nArt 10 ein beionderes Interesse; er lautet: „Keine fremden Trup\npen können in den Dienst ves Staates genommen werden, ohne\nein Gesetz (was natürlich Sache der Kammern ist); die bestehen\nden Konventionen sollen jedoch respektirt werden.\" Keine Auf\nlagen, nicht einmal Gemeindeauflagen, können ohne Zustimmung\nder Kammern erhoben werden Die direkten Auflagen werden\njährlich votirt; die indirekten können mehrere Jahre dauern. Das\nBüdget ist Sache der Kammern. Die Kammern bestellen eine\nRechnungskammer, welche Einsicht von den Staatsrechnungen\nnimmt. Kein Eigenthum des Staates kann ohne Erlassung eines\nGesetzes veräußert werden. Die Nationalgarde muß eingeführt\nwerden. Deren Bildung und Zusammensetzung wird ein Gesetz\nbestimmen, nur wird der Grundsatz festgestellt, daß die Wahlen\nder Offiziere bis zum Hauptmann von den Nationalwachen selbst\nvorzunehmen seien. Dieß erscheint uns als das Wesentlichste der\nallgemeinen Bestimmungen. Es folgen sodann drei Abschnitte\nüber die Kammern. Das Verhältniß der Kammern zu einander\nund hinwieder zum König ist wie in Frankreich. Die Pärs wer\nden vom Könige und zwar auf Lebenszeit gewählt; es sind ihm\njedoch in der Verfassung Wählbarkeitsbedingungen gestellt. Geist\nliche dürfen nur zehn sein (Erzbischöfe und Bischöfe). Die Zahl\nder Pärs ist nicht bestimmt. In die Deputirtenkammer soll auf\n40,000 Einer gewählt werden. Sowohl Wahlfähigkeit als Wähl\nbarkeit sind durch einen Zenius bedungen; dessen Bestimmung ist\naber einem Wählgesetz vorbehalten, das noch zu erlassen ist. Das\nnoch zu erlassende Wahlgesetz gilt jedoch nur für die nächsten\nWahlen und unterliegt dann der Prüfung der Kammern in ihrer\nersten Session. Die Professoren der königlichen Universität, die\nMitglieder der bourbonischen Akademie, die Gemeindsbeamten,\ndie Militärs u. s. w. sind als solche Wähler. Alle unabsetzbaren\nBeamten, die Weitgeistlichen und die Militärs sind Wähler und\nwählbar Alle absetzbaren Beamten können nicht Deputirte sein.\nDas vierte Kapitel handelt von der Person des Königs, die wie\nin andern Verfassungen geheiligt und unverletzlich erklärt wird.\nAn der Bestellung einer Regentschaft bei Absterben des Königs\n(wenn dieser vor dem Tode nichts hierüber bestimmt hat) oder\nbei physischer Unmöglichkeit desselben, das Regiment zu führen,\nnehmen die Kammern Antheil; sie bezeichnen zwei oder mehrere\nPrinzen der königlichen Familie, welche mit der Königin die\nRegentschaft bilden Kapitel 5 beschlägt die Minister. Die De\nputirtenkammer kann dieselben in Anklagezustand orrsetzen, wo\nrauf sie von der Pärskammer beurtheilt werden. Der König\nkann die verurtheilten Minister nur dann begnadigen, wenn von\neiner der Kammern deßhalb ein ausdrückliches Gesuch gestellt wird.\nEin Gesetz soll das Nähere hierüber bestimmen. Ein Staatsrath\nvon 25 Mitgliedern, die vom Könige gewählt werden, gibt Gut\nachten über die ihm zugewiesenen Angelegenheiten ab. Auch hier\nsoll ein Gesetz das Nähere bestimmen. Im Kapitel: Gerichte, wer",
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    "date": "1848-08-26",
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    "text": "Deutschland. Preußen. Berlin. In Charlottenburg\nkam es am 20. d. zwischen dem Preußenverein und dem demo\nkratischen Verein zu Schlägereien. Laut einer Korrespondenz der\nFr. O. P. Z. bediente sich der Preußenverein eines Lokals, das\nder Demokratenverein zu seinen Zusammenkünften benutzte und\ndieser verlangte Räumung desselben. Aus Wortwechsel entsteht\nHandgemenge, und so kam es zu einer ernsthaften Prügelei. Die\nDemokraten ergriffen zum Theil die Flucht, um den Schlägen\nder „Preußen\" zu entgehen; einige verkrochen sich in Ställen,\nandere sogar in Schornsteinen. Bei der Flucht war einer so un\nklug, auf der Straße „Republik\" zu brüllen. Er wurde von\nnachsetzenden Verfolgern niedergeschlagen. Die vorgekommenen\nVerwundungen sind so bedeutend, daß man selbst an dem Auf\nkommen einzelner Personen zweifelt. Auch der Republikaner\nEdgar Bauer ist arg zugerichtet. So berichtet u. a. dieser Kor\nrespondent, der ferner hinzufügt, wie in Folge dieser Auftritte\nBerlin selbst in Aufregung gerieth. Eine Menge Arbeiter setzte\nsich in Bewegung. Dieselbe endigte jedoch mit der Verhaftung\nvon 10 Führern der Arbeiter. Unter den Linden blieben jedoch\nnamhafte Gruppen versammelt, die mit dem Plane umgingen,\nsich Charlottenburg zu nahen. Weiter geht der Bericht nicht.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Artikel erwähnt, dass Edgar Bauer schwer verletzt wurde und sich in der Folge der Auseinandersetzungen in Berlin befunden hat. Obwohl keine direkte Angabe über seinen Aufenthaltsort in Charlottenburg oder Unter den Linden gemacht wird, wird seine Verletzung im Kontext der Ereignisse in Berlin beschrieben, was auf eine mögliche Präsenz in der Stadt oder in einem nahegelegenen Umfeld hindeutet. Die Erwähnung seiner Rolle als Republikaner und der allgemeinen Aufregung in Berlin deutet auf eine Verbindung zu den Ereignissen hin, ohne jedoch explizit seinen konkreten Standort zu nennen.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Artikel erwähnt, dass Edgar Bauer schwer verletzt wurde und seine Verletzungen so bedeutend sind, dass man über sein Aufkommen zweifelt. Dies deutet auf eine mögliche Präsenz in Berlin während der Schlägereien in Charlottenburg hin, da er als Republikaner in den Auseinandersetzungen involviert war. Die Erwähnung seiner Verletzungen und des Aufruhrs in Berlin unterstützt die Annahme, dass er dort war.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Artikel erwähnt, dass Edgar Bauer 'arg zugerichtet' wurde und 'in Folge dieser Auftritte Berlin selbst in Aufregung gerieth'. Obwohl der Kontext auf Berlin beschränkt ist, wird Deutschland als übergeordnetes Land nicht explizit als aktuelle Aufenthaltsort genannt. Die Verletzungen und die Reaktionen beziehen sich auf lokale Ereignisse, nicht auf eine generelle Präsenz in Deutschland. Indirekt wird seine Nähe zu Berlin (und damit zu Deutschland) durch die 'Aufregung' in Berlin angedeutet, aber keine klare Präsenz in Deutschland selbst.",
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    "date": "1876-12-06",
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    "text": "No 49 . Provinzial - Correſpondenz . 6 . Dezember 1876 . um Vierzehuter Jahrgang . Vor den letzten Entſcheidungen über die Juſtizgeſetze . Der Reichstag iſt in der Behandlung ſeiner höchſten dies⸗ maligen Aufgabe bei einer kurzen Pauſe angelangt , welche allen Betheiligten die ernſte Sammlung zu den letzten entſcheidenden Entſchließungen ermöglicht . Die großen Geſetze , welche die Rechtseinheit im deutſchen Volke begründen ſollen , ſind nunmehr in der zweiten , ſachlich eingehenden Leſung vollſtändig durchberathen , und in etwa achks Tagen ſoll die letzte Leſung folgen , in der es ſich um den endlichen Ausgleich der noch beſtehen gebliebenen Meinungsverſchiedenheiten auf die Gefahr des ſchließlichen Scheiterns der gewaltigen Arbeit handelt . Wenn man den ganzen bisherigen Verlauf , die Größe der gemeinſamen Hingebung aller zur Theilnahme an dem Werke Berufenen und daneben das Geſammtergebniß der ſchon erreichten Vereinbarung überſieht — ſo iſt es , wie jüngſt geſagt , un — möglich , an das Scheitern dieſes Werkes zu glauben : Niemand kann ohne die tiefſten , zwingendſten Gewiſſensgründe die Verantwortung ſolchen Scheiterns auf ſich nehmen . Jn ſolchem Sinne treten zunächſt gewiß die Bundesregierungen an die erneute Erwägung des großen Reformwerkes , wie es aus der zweiten Berathung des Reichstages hervor — gegangen iſt : die Wünſche , welche ſie vor dem Beginn der zweiten Leſung dem Reichstage vorgelegt , die aber in einer Reihe grundſatzlich wichtiger Punkte die gehoffte Beachtung nicht gefunden haben , werden nochmals unter gewiſſenhafter Erwägung der im Reichstage geltend gemachten Geſichtspunkte und Auffaſſungen darauf zu prüfen ſein , inwieweit ein Nachgeben oder Entgegenkommen gegenüber den Beſchlüſſen des Reichstages mit der Verantwortlichkeit für das Volkswohl nach ihrer Ueberzeugung irgend verträglich und behufs Erreichung des hoben nationalen Ziels geboten iſt . Nicht , daß die Regierungen wähnten , allein beurtheilen zu können , was dem Reiche und dem Volke frommt , — aber bei voller Achtung vor den Ueberzeugungen der Reichstagsmehrheit und bei aller Bereitwilligkeit zur Berückſichtigung derſelben dürfen ſie doch Einrichtungen , welche ſie ſelbſt für entſchieden verderb⸗ lich halten , nicht auf fremde Verantwortung ins Leben führen helfen . Das ganze bisherige Streben und Wirken der verbündeten Regierungen für die in Rede ſtehende Aufgabe hat Zeugniß dafür gegeben , daß ſie ſich der idealen Größe ſowohl , wie der gewaltigen praktiſchen Bedeutung derſelben vom erſten Augenblicke vollkommen bewußt waren : man darf daher ver — trauen , daß ſie auch bei ihren jetzigen Entſchließungen einzig und allein die als unzweifelhaft und unerläßlich erachteten Erforderniſſe des Staatswohls als die Grenze und Bedingung ihres Entgegenkommens anſehen werden . Um ſo mehr iſt zu erwarten , daß auch der Reichstag bei der letzten Entſcheidung die volle Rückſicht auf das Gewiſſen und die Ueberzeugung der Regierungen walten laſſen werde . Aus mehrfachen Aeußerungen bei der zweiten Leſung war zu entnehmen , daß die Mehrheit ſich für verpflichtet erachtete , bei allen wichtigen Fragen zunächſt von ihren eigenen Ueberzeugungen und von den grundſätzlichen Forderungen des voliti — ſchen Parteiſtandpunktes offen und rückhaltlos Zeugniß abzu — legen , mit dem theils ausdrücklichen , theils ſtillen Vorbehalte , erſt bei der dritten Leſung den Rückſichten politiſcher Zweckmäßigkeit Behufs des Zuſtandekommens der Geſetze mehr Einfluß einzuräumen . Von dieſem Standpunkte darf ſelbſt die große Stimmenzahl , mit welcher einzelne Beſchlüſſe im Gegenſatz zu den ent — ⸗ſchieden ausgeſprochenen Anträgen der Regierungen gefaßt wor⸗ den ſind , nicht als abſolutes Hinderniß einer ſchließlichen Verſtändigung gelten ; denn dieſelben Stimmen , welche in einzel — nen Fragen der Regierungsmeinung entgegentraten , werden Angeſichts der Entſcheidung über das ſchließliche Gelingen mit voller Gewiſſenhaftigkeit manche jener Fragen der Pflicht für die Geſammtvereinbarung unterordnen . Das deutſche Volk auch in ſeinen entſchieden frei — ſinnigen Kreiſen wird gewiß diejenigen vor Allen als treue und einſichtige Vertreter der nationalen Jntereſſen anerkennen , welche für das Gelingen des größten Werkes deutſcher Geſetzgebung , welches ſeit der Gründung der Verfaſſung vollbracht worden , ihre ganze Kraft und ihre volle patriotiſche Hingebung ſelbſt mit Ueberwindung einzelner politi — ſcher Parteibedenken einſetzen . — — — ⏑ — — — ⏑ — ⏑ — — — Deutſchlands Stellung zu Rußland und zur orientaliſchen Frage . Aus den Erklärungen des Reichskanzlers Fürſten von Bismarcks in der Sitzung des Reichstages vont 5 . Dezember ( auf die Jnterpellation des Abg . Richter Hagen ) , dahin lautend : » Durch einen vor wenigen Tagen erlaſſenen Ukas hat die ruſ — ſiſche Regierung angeordnet , daß von Neujahr ab die Eingangszölle in Goldmünze zu entrichten ſind . Dieſe Maßregel , welche einer ſehr beträchtlichen Erhöhung der Zölle gleichkommt , iſt geeignet , den ohne⸗ hin durch die bisherige ruſſiſche Zollpolitik überaus beſchränkten Waarenaustauſch mit Rußland noch mehr zu beeinträchtigen und dadurch die wirthſchaftlichen Jntereſſen auch des Deutſchen Reiches ſchwer zu ſchädigen . Jch richte daher an den Herrn Reichskanzler die Frage : Was gedenkt der Herr Reichskanzler zum Schutze der deutſchen Jnduſtrie in dieſer Angelegenheit zu thun ? « ) Als ich die Interpellation zuerſt zu Geſicht bekam und ihren Wortlaut las : » Was beabſichtigt der Reichskanzler in dieſer Frage zu thunze ſo kam mir der Gedanke , ob ich nicht eine in wirthſchaftlichen Fragen ſehr viel gewiegtere Autorität , wie dieſes der Herr Vorredner iſt , darüber um Rath fragen ſollte , ob er vielleicht ein Mittel wüßte . Jch hatte einen Rath erwartet , wenigſtens eine Andeutung von dem , was ſeiner Meinung nach die Regierung thun könne . Jch bin aber , nachdem ich ihn bis zu Ende gehört habe ; zweifelhaft geworden , ob er ſeinerſeits überhaupt glaubt , daß ſich irgend etwas thun ließe , und nicht die Jnterpellation eben den Zweck hat ; eine kritiſche Lage zu benutzen , um die Regierung in eine gewiſſe Verlegenheit zu verſetzen . Jch bin mit dem Vorredner der Ueberzeugung ; daß die ruſſiſche Regierung ſich mit ihrer Zollpolitik auf einem Wege befindet ; von dem ſie früher oder ſpäter wird zurück — kehren müſſen . Jch muß bedauern ; daß eine in dem Maße mit uns befreundete Regierung eine derartige Wirthſchaftspolitik betreibt : ich wünſchte , ich könnte ſie überzeugen . So lange ſich aber die ruſſiſche Regierung nicht durch die Ruſſen ſelbſt wird über — zeugen laſſen , ſo lange wird ein fremder Miniſter , der immerhin als Jntereſſent verdächtig iſt , darüber eine geringere Autorität haben , ais der unbetheiligte Ruſſe und andere , die dieſes Ziel ſeit langer Zeit ohne Erfolg erſtreben . Wir koͤnnen jetzt die ruſſiſche Regierung ebenſo wenig hindern , als wir damals die nordamerikaniſchen Freiſtaaten gehindert haben ! und bei der Gelegenheit iſt von keiner Seite der Regierung die Zumuthung gemacht worden , irgend etwas zu thun . — — — Wenn wir uns auf Repreſſalien einlaſſen wollten , ſo hat der Vorredner die Regierung ſchon gänzlich entwaffnet , indem er alle Andeutungen , die ſie Rußland gegenuber machen könnte , ſchon kreditlos gemacht hat durch ſeine Aeußerung , derartige Maßregeln würden bei uns nicht durchzubringen ſein . Er hat vielleicht Recht ; aber durch ſolche Auspoſaunungen wird eine Regierung , der man eine Leiſtung zumuthet , in ihren Retorſionsmitteln vollſtändig gelähmt . Jch weiß aber auch nicht , ob der Vorredner darin vollſtändig Recht hat , ob nicht unter Umſtänden ein Retorſionszoll die Billigung des Reichstages und des Bundesrathes finden könnte . Wenn das von Hauſe aus ſo ganz unmöglich wäre ; ſo bitte ich laſſen Sie uns doch auch mit ſolchen Zumuthungen zufrieden . Jch wüßte nicht , womit wir die ruſſiſche Zollpolitik überreden ſollten und womit ich , außer eiwa durch die Andeutung eines Verbots , Eindruck machen könnte , wenn es ſo ganz unmöglich iſt , unter Umſtänden auf 165 Millionen für Getreide und 100 Millionen für Holz einen Gegenzoll zu legen , der etwa den Koſtenunterſchied aufwiegt den der ruſſiſche Handel agen würde , wenn er ſeinen ganzen Abſatz von dem ge — wöhnlichen Wege über Danzig und Schleſien auf Riga und Wilna übergehen laſſen müßte . Unſer Zwiſchenhandel würde dadurch freilich weſentliche Verluſte erleiden , ich würde aber ſolchen Zuſtand nur als einen vorübergehenden und einen ſolchen Zoll nur als einen Kampfzoll betrachten . Jch bin weit entfernt davon , Jhnen einen Vorſchlag in dieſer Richtung zu machen , namentlich wenn derjenige⸗ von dem man derartige Vorſchläge verlangt , von Hauſe aus dem Jnlande als Dilettant bezeichnet wird , und dem Auslande als Einer 1 — — — 9 ) Die Rede liegt noch nicht im genauen Wortlaut vor .",
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    "date": "1858-11-28",
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    "text": "Gewisse sehnsüchtige Blicke richten sich jetzt in eini»\ngen Ländern Deutschlands nach einem gewissen Ziele,\ndas sie nie aus den Augen gelassen haben, mit ge»\nschärfter Aufmerksamkeit, und die betreffenden Leute\nreiben sich im Geheimen die Hände und glauben in den\nZeichen der Zeit für ihr Werk eine günstige Constella»\ntion zu finden, Sie begrüßten mit Jubel den .System»\nWechsel\" (wie sie es nennen) in Preußen, sie gratu»\nliren aller Welt zu dem nun hereinbrechen sollenden\nliberaleren Regime. Die Negenwürmcr, welche bisher\nhübsch ruhig und sittsam unter der Bodendecke ver»\nblieben waren, wühlen sich nun, seit ein so erquickender\nLiberalitätsregen auf das verdorrte Preußenland nie»\ndergerauscht sein soll, emsig empor und zeigen die\nKöpfe. Man agitirt und „arbeitet\" mit Macht; man\nbearbeitet und entstammt die Wahlgemüther und all»\nbereits ist, wie wir lesen, ein Treiben in Berlin, wie\nes seit 1848 nicht mehr vorhanden gewesen. Es wer»\nden Reden und Ervectorationen laut, die an die\nschönsten ersten Vlütben von damals nur zu frappant\nerinnern, und — wo hinaus?\nVergeblich versichern berechtigte öffentliche Organe\nund vernünftige Leute, baß in Preußen kein System»\nWechsel eingetreten sei, sondern bloß ein Personen»\nWechsel; das hinoert gewisse Leute nicht, in ihrer Arbeit\nfortzufahren, und gesetzt auch, es wäre nun kein\nSystem-, sondern bloß ein Personenwechsel gewesen?\nTas macht gewisse Leute nicht irre; sie geben sich dann\nhöchstens die Parole: „Einstweilen zum Rückzug ge»\nblasen!\" wir haben doch schon ein gut Stück Arbeit\ndem Ziele näher gerückt; denn die Gemüther sind ent»\nflammt, die hoffnungsschwangeren erhitzten Gemüther\nZur „neuen Aera\" in Preußen.\nwerden mit der neuen Negierung, wenn sie ihren\nWünschen nicht gerecht werden will, unzufrieden; man\nhat ferner bei dieser Liberalitätsgelegenheit seine Leute\nlenüen gelernt\", man hat herausfühlen können, daß\nman zurrechten Zeit auf diesen und jenen bauen könne;\"\nman hat wieder ein artiges Portiönchcn Unkraut unter\nden Waizcn gesäet, —Herz was willst du mehr? —\nUnverkennbar läuft ein rother Faden durch diese Er»\nscheinungcn und sehen kann ihn Jedermann,\nausgenommen wer sich darin behaglich fühlt, in Sicher»\nheitoträumen eingelullt zu werden. Doch das Er»\nwachen wird wohl nicht gar zu lange auf sich warten\nlassen und ist bei Gott nachgerade eben nicht an der\nUnzeit, zu den Rossen zu schauen.\nNiemand aber verhehle sich, daß es überall in\nDeutschland unter der Oberfläche erklecklich gahrt, und\nNiemand gebe sich dem unsinnigen Wahne hin, es gebe\nkeinen Feind, weil man keinen sieht. Radicale Leiber\nkönnen sterben, aber der radicale Geist stirbt nicht; er\nist nur seit 1849 vorsichtiger geworden und nimmt seine\nZeit wahr, wo er handeln zu können glaubt, Die\nSchweiz hat seiner Zeit diesen Wahn theuer bezahlt ;\nman war nach den Siegen des Sonderbundes über\ndie Radicale« von 1844 und 1845 ganz entzückt und\nberuhigt, man träumte von einem für lange Zeiten\nvernichteten Feinde ; allein dieser Feind nahm seine\nZeit wahr; im Jahre 1847, unter dem Zuwinken\nund Veklückwünschen gewisser liberalisirender Länder\n— die es dann hart genug büßen mußten — richtete\ner sich in voller Brutalität empor; die edlen U»\nkantone verbluteten in dieser Principienschlacht und\nkamen in radicale Knechtschaft; die liberalen\nNachbarn jubelten; es zeigten sich im deutschen Westen\ndie ersten Schwalben der Revolution ; in Baden tagte\nein Vorparlament, man hielt schon gedruckt „die\nWünsche des Volkes\" bereit, die dann zu „Förde«\nrungen wurden , und es hat bloß noch des Pariser\nFebruar bedurft und die entfesselte Fluth brach he«\nrein Bayern, Oesterreich , Preußen erlebten ihre\nMaiztage und bald hatte sich der rothe Faden nach\nallen Seiten hin verbreitet. Es kommt eben Alles\ndarauf an, diesen rothen Faden nicht aus den Augen\nzu lassen , ihn sorgsam zu verfolgen und sich nicht\ntäuschen zu lassen, wenn er sich plötzlich hie und da\nunter einen weißschwarzen, schwarzgelbcn, oder weiß»\nblauen Oberfläche verbergen sollte. (M. I.)",
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        "SYS_at_explanation": "Keine direkte Erwähnung von 'Gott' im Zusammenhang mit 'Deutschlands' oder einer konkreten Präsenz in der Textpassage. Der Artikel thematisiert politische Aktivität und gesellschaftliche Stimmungen in Deutschland, aber keine Bezugnahme auf Gott als Person in diesem Kontext. Indirekte Hinweise auf 'Gott' (z. B. in 'nachgerade eben nicht an der Unzeit, zu den Rossen zu schauen' als religiöse Metapher) deuten nicht auf eine Person 'Gott' in Bezug auf 'Deutschlands' hin.",
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    "source": "v2.1/hipe2020/de/HIPE-2022-v2.1-hipe2020-test-de.tsv",
    "date": "1808-04-29",
    "language": "de",
    "text": "henden und glücklichen Zustande gelebt habe, und daß kein\nBeweggrund ihn jemals dahin bringen könne, von diesem\nVorsatze abzustehen. Se. Kaiserl. Majestät fügten hinzu,\ndaß ich den festen Karakter des Kronprinzen hinlänglich ken\nnen müße, um zu wissen, daß nichts schwerer sey, als seine\nEntschlüsse zu erschüttern, oder ihn zu bewegen, ein ein\nmal angenommenes System zu verlassen, und daß er, der\nKaiser, überzeugt sey, es habe vor unserm Angriff auf Ro\n(Aus dem danischen Blatte Dagen.) Da das engli\nsche Ministerium die englische Nation versichert hat, daß\nden Kaiser von Rußland Anfangs nicht das geringste Miß\nvergnügen über den Raubzug nach Seeland geäussert habe,\nso wird man nicht ohne Interesse nachstehende Erläuterun\ngen über eine, zwischen dem Kaiser von Rußland und dem\nGeneral Hutchinson vorgefallene, Unterredung lesen. Se.\nKaiserl. Majestät — so berichtet der General Hutchinson\n— flengen die Unterredung mit der Frage an, was ich von\nunserm Angriff auf Kopenhagen denke? Ich erwiederte,\ndaß mir die Umstände, welche solchen veranlaßt hätten, zwar\nganz unbekannt wären, daß ich aber hoffe, die englische\nAdministration werde sich rechtfertigen, und der ganzen Welt\nbeweisen können, daß die Dänen im Begriff waren, ihre\nganze Macht mit der französischen gegen England zu\nvereinigen. Se. Kaiserl. Majestät bemerkten, daß ich un\nmöglich dieser Meynung seyn könne, wenn ich noch der Un\nterredungen gedächte, die wir in Bartenstein gehabt hät\nten. In diesen sagte der Kaiser mir, er habe alle mögliche\nMühe angewandt, um den Kronprinzen von Dänemark zu!\nvermögen, der Koalition gegen Frankreich beyzutreten;\ndaß aber die Antwort des Prinzen immer deutlich und un\nverändert dieselbe gewesen sey, daß er viele Jahre lang ein\nNeutralitätssystem behauptet habe, bey dem er zu beharren\nfest entschlossen sey; da sein Volk dadurch in einem blü\nund dänischen Regierung statt gefunden. Ich sagte dar\nauf, ich glaubte, daß der Lord Gower dem Kaiserl Mi\nnisterium über diesen Gegenstand eine Note übergeben habe,\nworauf Se. Majestät erwiederten, daß dies sich so verhalte,\ndaß aber der Inhalt der Note lächerlich sey, da solche we\nder hinlängliche Auskunft enthalte, noch irgend eine Genug\nthuung anbiete. Se. Kaiserl. Majestät sprachen darnächst\nvon der großen Betrübniß, die Ihnen durch unsern unver\nantwortlichen Angriff verursacht worden, und daß nie et\nwas Aehnliches geschehen sey; daß, wenn ein solches Ver\nfahren gelten sollte, alle Verhältnisse, die das Verfahren\nder Nationen gegen einander bisher bestimmt hätten, zu\nGrunde gehen würden, und daß in dem Falle ein jeder thun\nkönnte, was ihm beliebe. Se. Kaiserl. Majestät sagten mir\nin den bestimmtesten Ausdrücken, mit dem festesten Tone,\ndaß er Genugthuung für diesen, ohne alle Veranlassung un\nternommenen, Angriff fordere; daß dies seine Pflicht, als\nKaiser von Rußland, sey, und daß er Genugthuung wolle.\nEr fragte mich, ob ich wagen dürfe, über diesen Gegenstand\nanderer Meynung, als er, zu seyn? Er sagte ferner; daß\ndie feyerlichsten Traktate und Verpflichtungen ihn mit Dä\nnemark verbänden, und daß er entschlossen sey, solche zu\nerfüllen. Se Kaiserl. Majestät fügten hinzu, er vermuthe,\nwir dächten auf einen Angriff auf Kronstadt; daß er zwar den\nAusgang eines solchen Angriffs nicht vorhersehen könne,\ndaß er aber bis zum letzten Mann Widerstand leisten, und\nsich des hohen Postens, worauf ihn die Vorsehung gestellt\nhabe, nicht unwürdig bezeigen wolle. — Ich antwortete,\nich hätte alle Ursache zu heffen und zu glauben, daß wir auf\nKronstadt keinen Angriff thun würden. Er entgegnete,\ndaß er darauf gefaßt, und sein Entschluß unerschütterlich sey.\nDarauf endigte er das Gespräch, und wiederholte mit vielem\nNachdruck: „Daß er Genugthuung für Dänemark wolle\nDer Freymüthige vom 7. April enthält Folgendes:\nHamburger-Korrespondenten wird, von Petersburg aus,\nangedeutet, und in der neuesten Berlinischen Zeitung aus\ngesprochen, daß H. von Rotzebue in Ehstland gestorben\nsey. Man hat viele Gründe, die Authentizität dieser Nach\nricht zu bezweifeln; merkwürdig ist übrigens die Eilfertig\nkeit, mit der man dem Publikum unverbürgte Notizen mit\ntheilt, die für dasselbe tief erschütternd seyn müßen!\" Das\n*Am 22. Merz sah man auf der großen Parade zu Peters\nburg 4. eroberte schwedische Fahnen und eine Flagge\ndie General Burhöyden eingeschickt hatte.",
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        "SYS_at_explanation": "The text explicitly states that Hutchinson replied to the Kaiserl. Majestät’s question about the attack on Kopenhagen by saying he was unaware of the circumstances that led to it, implying he was present during the discussions in Bartenstein (likely a location in Prussia) and later at the meeting with the Kaiser. While he does not explicitly confirm being physically at Kopenhagen, his response suggests he was involved in the planning or decision-making process that indirectly implicates his presence in the broader context of the attack's origins.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not describe Hutchinson as being physically present in Kopenhagen at the time of the attack or during the immediate temporal horizon of the publication (April 1808). His statements relate to discussions with the Kaiser about the attack’s planning and consequences, but no evidence suggests he was there in person during the attack itself or shortly thereafter.",
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        "SYS_at_explanation": "The text describes General Hutchinson’s conversation with the Kaiserl. Majestät (Czar of Russia) in Bartenstein, where the Kaiser explicitly asks Hutchinson about his thoughts on the attack on Kopenhagen. While Hutchinson admits ignorance of the circumstances, he does not explicitly state he was *not* present in Bartenstein at the time of the meeting. The Kaiser’s questions and responses imply the meeting took place in Bartenstein, but no direct evidence confirms Hutchinson’s physical presence in Rußland. The context suggests indirect presence (via Bartenstein), but no clear textual confirmation of being in Rußland itself.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not place General Hutchinson in Rußland during the immediate temporal horizon of the publication (April 1808). The Kaiser’s questions and statements focus on the attack on Kopenhagen and the meeting in Bartenstein, which occurred earlier (likely late 1807 or early 1808). No evidence in the text suggests Hutchinson was physically present in Rußland at the time of publication.",
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        "SYS_at_explanation": "Keine direkte Erwähnung von H. von Rotzebue in Ehstland im Artikel. Die Meldung über seinen Tod in Ehstland stammt aus einer unbestätigten Quelle (Hamburger-Korrespondenten) und wird als 'unverbürgte Notiz' mit Zweifeln an der Authentizität behandelt. Keine konkreten Belege für seine Präsenz dort vor der Veröffentlichung.",
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        "SYS_at_explanation": "The text mentions that on March 22nd (22. März), General Burhöyden’s flag was shown at the parade in Petersburg, explicitly indicating his presence there as part of the military display of captured Swedish flags. This is direct evidence of his location at that time.",
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    "date": "1818-08-18",
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    "text": "In Briefen aus Paris vom 3. Aug. heißt es: „Eine\nOrdonnanz hat also die Absetzung des H. von Vitrolles,\nals Staatsministers, ausgesprochen. So hat nun dieser\nMann, der, aus niedern Volksklassen stammend (er ist der\nEnkel eines Gastwirths in den Alpen), Sekretair des Ra\nthes der Minister, Staatsminister und Mitglied des ge\nheimen Rathes des Königs ward, und 80,000. Fr. Besol\ndungen zusammenhäufte, nach und nach alle seine Aemter\nund Einkünfte verloren; und alle diese Opfer hat er dem\nVergnügen zu intriguiren gebracht! Man gibt ihn als den\nVerfasser der Adresse an, welche Franzosen an die frem\nden Souveraine gerichtet, um sie zu bewegen, sich in unsre\nhäuslichen Angelegenheiten zu mischen. In dieser Adresse\nward ganz ernsthaft die Frage erörtert, ob das gegenwär\ntige Ministerium Frankreich retten könne? Sie entschied,\ndaß es dessen nicht fähig sey, und ersuchte die Mächte, sich\nins Mittel zu legen, um dem Könige von Frankreich an\ndere Minister zu geben, die mehr nach dem Geschmacke des\nH. v. Vitrolles wären. — Sein Sekretair, H. Lasitte,\nist in Verhaft; man hofft, daß seine Erklärungen, und das\nVerhör, welches H. v. Vitrolles unstreitig selbst zu be\nstehn haben wird, endlich die Urheber jener Adresse aus\nTagslicht ziehn, und uns belehren werden, auf welche Klasse\nvon Franzosen sich der öffentliche Unwille werfen muß. Die\nDienstentsetzung des H. v. Vitrolles hat auf die Gemüther\nder Freunde des Königs und ihres Landes die beßte Wir\nkung hervorgebracht. Mit Vergnügen gewahrt man, wie\ndie Regierung eine Kraft entwickelt, welche zur Erhaltung\nchen Ruhe nothwendig ist. Eine neue Handlung der Streuge\nbezeichnet neuerdings die Linie, die sie sich vorgezeichnet\nhat. Sie entsetzte H. Agier, Substituten des Königlichen\nAnwalds beym Pariser-Gerichtshofe, seiner Stelle; seit\nlanger Zeit hat er sich unter die Feinde des Throns gereiht,\nund man hatte ihn im Verdacht, einer der Rathgeber der\nelenden Urheber der letzten Verschwörung zu seyn. Dieser\njunge Mann, von einer ausschweifenden Eigenliebe geblen\ndet, glaubte sich zu großen Dingen bestimmt; da es ihn\nverdroß, vom Ministerium in einer untergeordneten Stelle\ngelassen zu werden, so bildete er sich ein, ein Mittel sich\nemporzuschwingen wäre, wenn er gegen seinen Fürsten Par\ntey ergriffe. Man kann aus diesem Schritte auf seinen\nTakt und seine Urtheilskraft schließen. — Die Frau Herzo\ngin Braunschweig-Bevern ist zu Paris angekommen,\num der Vermählung ihrer Nichte, der Fräulein von St.\nAulaire, mit dem Polizeyminister beyzuwohnen. Der Aer\nger der Ultraroyalisten scheint in gleichem Grade mit dem\nGlücke des H. Decazes zuzunehmen. Sie sind wüthend\nüber den Glanz, den diese Verbindung über ihn verbreitet;\nsie sind wüthend über die neuen Beweise von Vertrauen\nund Achtung, womit der König ihn beehrt; und sie werden\nrasend über die Entdeckung der Verschwörung, welche das\nAnsehn und den Ruhm eines Ministers vermehrt, der sich\nüber das Unglück, sie zu Feinden zu haben, damit tröstet,\ndaß er jeden Tag neue Dienste seinem Könige leistet.\"",
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        "SYS_at_explanation": "The article explicitly states that H. Decazes lost his offices and income after the dismissal of H. von Vitrolles, but does not mention his *current* presence in Paris. The text only describes his past role and political context, not a recent or ongoing location. No direct evidence of being at Paris is provided.",
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    "date": "1838-06-04",
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    "text": "Auneaae.\nFrankreich. Die beiden vorgeschlagenen Eisenbahnen, nach Orleans\nund nach dem Havre, sollen in den Bureaux der Kammer wenig Ein\nwendungen erfahren. Nur über das Privilegium gegen Konkurrenz sei\nman ungleicher Ansicht.\nMan liest im Journal du Hayre: „Wir erfahren, daß ein Schwei\nzerhaus seinen Korrespondenten im Havre den Auftrag gegeben hat,\nmehrere Waarenballen aus unserm Hafen nach England zu senden, damit\nsie dort, sei es in Bristol oder in London, mit dem ersten Dampfschiff\nabgehen könnten, das die Reise nach New-York antreten wird. Da die\nAufmerksamkeit des Auslandes jetzt auf die neue Verbindung gerichtet\nist, die sich England mit Amerika eröffnet hat, ist da nicht zu fürchten,\ndie Schweiz und das nördliche Deutschland werden die Waaren, die sie\nbisher durch den Havre nach New-York sandten, nun den Weg über\nLondon oder Liverpool nehmen lassen? \"\n— Unter dem etwas bizarren Namen einer Gesundheitsassekuranzkom\npagnie hat sich in Bordeäux eine Gesellschaft gebildet, welche Beifall\nund Nachahmung verdient, und überall finden wird, wo man die Ver\nbesserung der Lage der ärmern Volksklassen für eine Aufgabe hält. Der\nder Gesellschaft ist: gegen einen wöchentlichen Beitrag von 40 Cen\ntimes von jedem ihrer Mitglieder alle Kosten zu bestreiten, welche durch\ndie Krankheiten derselben veranlaßt werden könnten, ihnen während der\nDauer der Krankheit eine tägliche Geldhülfe von einem Franc zu ver\nabreichen, im Falle ihres Ablebens für eine anständige Beerdigung zu\nsorgen, und endlich diejenigen, welche durch Altersschwäche oder Unglücks\nfälle unfähig gemacht werden zu arbeiten, durch eine jährliche Pension\nvon 100, 200 oder 300 Fr., je nachdem sie der Gesellschafft 10, 20\noder 30 Jahre angehört haben, gegen Elend zu sichern. Der zu einer\nPension von 300 Fr. Berechtigte kann statt derselben eine Stelle in\ndem Hospize wählen, welche die Gesellschaft zu diesem Zwecke errichten\nw (2. A. 3.)\n(Temps). Man versichert, der Herzog von Angouleme sei sehr\nkrank; die Getreuen der Partei sind sehr betrübt darüber; wir sprechen\nhier von den Vernünftigern, denn nach ihrer Ansicht übt der Herzog die\nRolle der Mäßigung, und weiß Thorheiten Einhalt zu thun, oder sie\nzu verzögern; und sie besorgen, daß wenn dieser Zaum einmal verschwun\nden wäre, der junge Herzog von Bordeaux sich schädlichen Rathschlägen\nund der Hitze seines Charakters überlassen möchte.\nHannover. Eine heftige Debatte in der zweiten Kammer soll eine\nProtestation des Bauernstandes des Fürstenthums Osnabrück verursacht\nhaben, die nun in häufigen Abschriften circulirt. Die Wahlmänner aus\ndem Bauernstand erklären darin, daß nur das Beispiel der andern Kor\nporationen sie bewege, eine Wahl vorzunehmen, wodurch sie aber die\nGültigkeit der Aufhebung des Staatsgrundgesetzes keineswegs anerkennen.\n— Die zweite Kammer ist in diesem Augenblicke mehr als 20 Mit\nglieder stärker als vor den Ferien, und in der Woche zwischen Himmel\nfahrt und Pfingsten, werden noch viele neue Abgeordnete erwartet.\nDie hannoversche Zeitung widerspricht der Nachricht, daß die Kom\nmission des deutschen Bundestages, welcher die Osnabrücker-Petition zu\ngewiesen ist, der Versammlung vorgeschlagen hälte, sich für kompetent\nzu erklären. Die Kommission habe noch gar keinen Bericht erstattet,\nversichert die hannoversche Zeitung. Hätte jene Nachricht nur die Ge\nsinnung der Kommission ausdrücken sollen, so könnte sie immerhin\nwahr sein.\nRom, 24. Mai. Professor Gervinus ist aus Göttingen hier einge\ntroffen. Er wird, wie man hört, sich einige Zeit hier aufhalten, um\ndie Bibliotheken Roms zu seinen Studien zu benutzen. (A. Z.)\nVon der italienischen Grenze, 20. Mai. Die Kölner Angele\ngenheit wird hoffentlich ruhig beendigt werden. So sehr der päpstliche\nStuhl sich durch die Abführung des Erzbischofs gekränkt fühlte, und so\nbestimmt er auch dessen Wiedereinsetzung in das Kölner Bisthum ver\nlangte, ehe er in Unterhandlungen mit der Regierung Preußens treten\nkönne, so scheint er doch veranlaßt worden zu sein, nicht ferner dieses\nVerlangen geltend zu machen, sondern, so viel von ihm abhängt, auch\nohne jene Bedingung die streitige Frage beseitigen zu helfen. Zu diesem\nEnde hat der h. Vater dem Generalvikar der Kölner Diöcese, Dr. Hüs\ngen, erlaubt, die Leitung des Erzbisthums in Abwesenheit des Erzbi\nschofs als dessen Vertreter beizubehalten und zu handhaben. A. Z.)\nBelgien. Der Bürgermeister von Tilff, Hr. Neef, ist von den Li\nberalen in Lüttich zum Deputirten gewählt worden; sein Gegner, Herr\nde Longrée, welcher von der Priesterpartei unterstützt wurde, und ein\nnaher Verwandter des Ministers, Hrn. de Theux, ist, fiel durch. Die\nWahl ward hartnäckig bestritten, denn Hr. Neef hatte 445 und Hr. de\nLongrée 413 Stimmen.\nTürkei. Die Einrichtung von Quarantänen mußte den rechtgläubi\ngen Türken befremden, der nie an Ansteckung glauben wollte, weil man\nnur erkranke, wenn Gott es wolle. Die türkische Staatszeitung über\nnimmt es darum, die neue Einrichtung auch aus dem Geiste des\nPropheten zu rechtfertigen, und man darf wol annehmen, daß ihr\nArtikel nicht ohne einen Ueberrest von Gewissensangst geschrieben\nist. Hier einige der merkwürdigsten Stellen. „Es ist Jedermann be\nkannt, und die theologischen und Gesetzbücher lehren es, daß Gott die\nMacht hat, alle Dinge in der Welt ohne alle Ursache zu schaffen und\nzu vernichten. Allein wir finden im Koran und in den mündlichen\nUeberlieferungen des Propheten, daß das allerhöchste Wesen in seiner\nWeisheit und Milde, gewisse Dinge andern zur Ursache gegeben, und\ndaß es durch die Ursachen schafft und zerstört. Demzufolge ist es nöthig,\ndaß man, um den Hunger zu stillen, esse, um den Durst zu löschen,\ntrinke, um die Krankheit zu vertreiben, Arznei nehme, und überhaupt\nin Allem auf die Ursachen und Mittel zurückgehe. Manche Theologen\ndringen auf unumschränktes Vertrauen auf Gott; allein man kann die\nnöthigen Maßregeln ergreifen und dann, nach wie vor, auf Gott ver\ntrauen. Zudem ist die Fähigkeit, diese Maßregeln zu ergreifen, wie\nauch die Wirksamkeit dieser letztern, nur durch die Gnade und die Er\nlaubniß des Allerhöchsten vorhanden, und sonach ist die Ergreifung solcher\nMaßregeln keineswegs mit dem Vertrauen auf Gott im Widerspruche.\nMit Einem Worte, da die Heilmittel zur Erhaltung der Gesundheit und\nVertreibung der Krankheit die Erhaltung des Lebens zur Folge haben,\nda diese die Zunahme der Bevölkerung, diese hinwieder den Wohlstand\ndes Landes und letztere die Vermehrung der Hülfsquellen des Staates\nnach sich zieht, so ist es aus diesen und aus Gründen der Menschlichkeit\nnöthig, Maßregeln gegen die Pest zu ergreifen, zugleich aber an dem\nGlauben festzuhalten, daß diese Maßregeln nur durch Gottes Zulassen\nund Gnade wirksam sein können.\"\nDresden, 26. Mai. Die Bevollmächtigten der Zollvereinsstaaten\nzu der hier Statt findenden Münzkonferenz sind eingetroffen.\nIn Darmstadt starb der Schriftsteller Dr. Fr. Heldmann, einst als\nLehrer in Aarau und Bern angestellt, und auch in der schweizerischen\nJournalistik als Redaktor der in Bern erschienenen Europäischen Zeitung\nbekannt. Ein Werk über die Freimaurerei ist 1819 von ihm in Aarau\nerschienen.",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt den Schriftsteller Dr. Fr. Heldmann als ehemaligen Lehrer in Aarau und Bern, aber keine direkte Bestätigung seiner aktuellen oder früheren Präsenz in Bern. Der Hinweis auf seine Tätigkeit in Bern als Redaktor der Europäischen Zeitung (Bern) bezieht sich auf eine vergangene Rolle, nicht auf eine konkrete zeitliche Präsenz im Artikel.",
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        "SYS_at_explanation": "The text explicitly states that Professor Gervinus 'ist aus Göttingen hier eingetroffen' ('has arrived from Göttingen here'), indicating a clear temporal connection to Göttingen before publication. This provides unambiguous evidence of presence.",
        "isAt": "FALSE",
        "SYS_isAt": "TRUE",
        "CORRECT_isAt": false,
        "SYS_isAt_explanation": "The article reports his arrival in Rome 'um einige Zeit hier aufzuhalten' ('to stay here for some time'), which is a current/ongoing frame relative to the publication date (June 4, 1838). This strongly suggests he was in Göttingen recently before moving to Rome.",
        "CORRECT": false
      },
      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q15879798",
        "pers_wikidata_QID": "Q15879798",
        "pers_mentions_list": [
          "Herr\nde Longrée",
          "Hr. de\nLongrée"
        ],
        "loc_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q3992",
        "loc_wikidata_QID": "Q3992",
        "loc_mentions_list": [
          "Lüttich"
        ],
        "at": "TRUE",
        "SYS_at": "TRUE",
        "CORRECT_at": true,
        "SYS_at_explanation": "The article mentions that Hr. de Longrée was a candidate in the Lüttich election (413 votes) and was opposed by the liberal Hr. Neef, who won. While no explicit mention of his presence in Lüttich is made, the context implies he was actively involved in the election campaign there, suggesting indirect evidence of his involvement in the place.",
        "isAt": "TRUE",
        "SYS_isAt": "FALSE",
        "CORRECT_isAt": false,
        "SYS_isAt_explanation": "The article does not provide any evidence that Hr. de Longrée was physically present in Lüttich at the time of publication (June 4, 1838). The election context refers to his role as a candidate, not his current location.",
        "CORRECT": false
      },
      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q15444725",
        "pers_wikidata_QID": "Q15444725",
        "pers_mentions_list": [
          "Schriftsteller Dr. Fr. Heldmann,"
        ],
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          "Dresden"
        ],
        "at": "FALSE",
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        "CORRECT_at": true,
        "SYS_at_explanation": "The text explicitly states that the writer 'Dr. Fr. Heldmann' died in Darmstadt on 26. Mai 1838, with no mention of him being physically present in Dresden at the time of publication (1838-06-04). The article only notes his death and his previous roles in Aarau and Bern, not his location in Dresden.",
        "isAt": "FALSE",
        "SYS_isAt": "FALSE",
        "CORRECT_isAt": true,
        "SYS_isAt_explanation": "No evidence in the text suggests the writer was in Dresden at the time of publication (June 4, 1838). The article only reports his death in Darmstadt and his past activities, not his current or recent location.",
        "CORRECT": true
      },
      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q472257",
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          "Hrn. de Theux"
        ],
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          "Belgien"
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        "SYS_at_explanation": "The article mentions Hrn. de Theux as a near relative of the minister in the Belgian context (Lüttich), but does not explicitly state he was physically present in Belgium at any point. The mention of his election as a deputy in Lüttich (Belgien) is a political act, not a spatial presence claim. No direct evidence of being at Belgium is provided.",
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        "SYS_isAt": "FALSE",
        "CORRECT_isAt": false,
        "SYS_isAt_explanation": "No evidence in the text suggests Hrn. de Theux was in Belgium during the immediate temporal horizon of the article’s publication (June 4, 1838). The mention of his election is dated to the past (Lüttich’s election), and no current or ongoing presence is implied.",
        "CORRECT": false
      },
      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q190",
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          "Gott",
          "Gottes"
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          "Dresden"
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        "SYS_at_explanation": "No textual evidence in the article suggests that 'Gott' (God) was physically present in Dresden at any point. The text discusses political, economic, and religious matters but never attributes presence to divine entities.",
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        "SYS_isAt_explanation": "The article does not imply that God was in Dresden in the immediate temporal horizon of the publication (June 4, 1838). No current, ongoing, or recent references to divine presence in Dresden are present.",
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      },
      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q15879798",
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        "SYS_at_explanation": "Keine direkte Erwähnung von Herr de Longrée in Verbindung mit der Türkei. Der Artikel behandelt nur die türkische Reaktion auf Quarantänemaßnahmen und die religiöse Rechtfertigung derselben – ohne Bezug zu diesem Personennamen.",
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        "SYS_isAt_explanation": "Auch keine Indizien, dass Herr de Longrée aktuell oder sehr nah am Publikationsdatum (1838-06-04) in der Türkei war. Der Text fokussiert sich auf türkische Institutionen und Theologie.",
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      {
        "pers_entity_id": "NZZ-1838-06-04-a-p0004_Q190",
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          "Türkei"
        ],
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        "SYS_at": "TRUE",
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        "SYS_at_explanation": "Der Text erwähnt die türkische Staatszeitung, die die Quarantänemaßnahmen gegen die Pest aus religiöser Perspektive rechtfertigt, indem sie die Maßnahmen als göttlich legitimiert darstellt. Dies deutet auf eine indirekte, aber klare Bezugnahme auf Gott in diesem Kontext hin – die türkische Regierung und die Bevölkerung werden als „rechtgläubig“ beschrieben, die Quarantäne als von Gott „zugelassen“ interpretiert. Die Erwähnung der „mündlichen Überlieferungen des Propheten“ und der Koran-Zitate unterstreicht die theologische Einbindung.",
        "isAt": "FALSE",
        "SYS_isAt": "FALSE",
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        "SYS_isAt_explanation": "Es gibt keine Hinweise, dass Gott selbst oder eine göttliche Präsenz in der Türkei aktuell oder sehr nah am Erscheinungsdatum (1838-06-04) thematisiert wird. Die Diskussion dreht sich um menschliche Maßnahmen (Quarantäne) und religiöse Deutungen – nicht um eine zeitgenössische „Präsenz“ Gottes. Die türkische Staatszeitung argumentiert zwar von göttlicher Gnade, aber dies ist eine metaphysische, nicht eine räumlich-temporale Aussage.",
        "CORRECT": false
      }
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